Veranstalter

Orientierungsläufer auf den Görlitzer Straßen unterwegs

Am Sonntag, dem 7.6.2026 war es wieder einmal so weit. Bei herrlich sonnigem Wetter fand in Görlitz und Zgorzelec der 21. Europamarathon statt. Im Angebot waren neben den klassischen Laufstrecken Marathon, Halbmarathon, 10 km und 5,6 km, die Walking Distanzen 10 km und 5,6 km, der 1,5 km Birkenstock Kinder und Jugendlauf und der 400 m Bambinilauf. Zusätzlich konnten über die Marathon und Halbmarathon Distanz Frauen, Männer und Mix Staffeln an den Start gehen. Insgesamt waren knapp 3000 Läuferinnen und Läufer am Start.

Der OL Görlitz war mit 22 Läuferinnen und Läufern auf den Distanzen Bambini, 1,5 km, 5,6 km, 10 km, einer HM und einer Marathon Staffel vertreten. Podiumsplätze in ihren jeweiligen AK errangen Luis, Chalia, Ruth, Petri, Leonard, Vali und die Staffel mit Conny, Steffi, Markus, Jörg. Lieselotte war für die 1,5 km und 5,6 km startberechtigt und lief auf beiden Strecken aufs Podium - Chapeau.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
- 10 km – Timm 10. AK, Leonard 2. AK, Vali 3. AK
- 1,5 km – Lieselotte 1. AK, Lisbeth 5. AK, Niklas 11. AK, Thilo 57. AK, 
- 5,6 km – Luis 1. AK, Leo 7. AK, Lieselotte 2. AK, Chalia 3. AK, Jonathan 7. AK, Ruth 3. AK, Petri 3. AK, Philipp 37. AK
- HM-Staffel – Mario + Sandra (Diakonie) 5. Platz
- M-Staffel – Conny, Steffi, Markus, Jörg 3. Platz
- Bambini Lauf Elias Lemke und Alma Tischer – ohne Zeitmessung oder Platzierung

Alles in allem ein gelungener Auftritt der Sportler unseres Vereins bei einer sehr schönen und gut organisierten Veranstaltung des Europamarathon Vereins aus Görlitz. (Jörg)

Warmes Sprint-Wochenende im Harz























Aus Görlitz machte sich über das Pfingstwochenende ein achtköpfiges Team am Freitag auf den Weg nach Bad Harzburg. Die erste Herausforderung des Wochenendes bestand darin, das Programmheft zu verstehen, denn dieses war an einigen Stellen doch sehr umständlich geschrieben.

Der Samstag startete mit Nullzeit um 13:00 Uhr recht gemütlich. Auf dem Programm stand die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft Sprint. Für Timm, Valentin, Chalia und Malte ging es zusätzlich um die Qualifikation für die allerersten Deutschen Meisterschaften im Knock-Out-Sprint.

Auf den sehr leichten und läuferisch sehr schnellen Bahnen konnten sich Valentin, Jörg und Malte für das A-Finale qualifizieren. Jörg gewann seinen Vorlauf mit einem sehr starken Lauf und über 50 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Malte schaffte zusätzlich die Qualifikation für den Knock-Out-Sprint.





















Am Sonntag wurden dann die Finale der Deutschen Meisterschaft Sprint in der kleinen historischen Stadt Osterwieck ausgetragen. Nullzeit war bereits um 10:00 Uhr. An diesem Tag zeigten alle B-Finalisten, dass sie sich am Vortag durchaus auch für das A-Finale hätten qualifizieren können. Niklas gewann sein B-Finale in der H12. Timm (H18) und Sven (H45) wurden jeweils Zweite in ihren Läufen. Bianca belegte Platz 5 mit nur 40 Sekunden Rückstand auf Platz 1. Chalia konnte sich im stark besetzten B-Finale auf Platz 8 vorkämpfen. Die A-Finalisten waren an diesem Tag etwas weniger erfolgreich. Valentin rettete mit seinem Lauf Platz 10. Jörg und Malte müssen wohl nochmal an den Grundlagen arbeiten – also ran ans Backen.












Am Nachmittag musste Malte dann noch im Halbfinale der DM Knock-Out-Sprint an den Start. Aufgrund des Livestreams musste er bereits um 16:00 Uhr in die Quarantäne, damit die Läufer keine Informationen vom Wettkampfgeschehen mitbekommen konnten. Startberechtigt waren nur die Altersklassen D/H16, D/H18 sowie D/HE. Alle anderen waren herzlich eingeladen, als Zuschauer vorbeizukommen. Das Wettkampfzentrum befand sich auf einem Vierseitenhof und bot die perfekte Kulisse für dieses Event. Die Halbfinale liefen von 16:50 Uhr bis 18:20 Uhr im 10-Minuten-Takt.

Maximale Beteiligung mit viel Erfolg und tollen Erfahrungen.



Die 24h von Heyda waren das Ziel von unserem Verein. Insgesamt gingen 21 Starter! vom OL-Görlitz in die Läufe. Diesmal gab es von allem etwas.

6H – Görli-Kids

Luis, Ruth, Leo, Lisbeth und Jonathan

12H-Görli-Day

Sven, Bianca, Chalia, Leonard, Steffi, Mario

24h-Görli-Night

Malte, Jörg, Markus, Lieselotte, Lars, Loreen






















Dazu noch Silvio und Dani, welche mit „Gleich wieder da“ in einer 12h Staffel liefen und unsere 2 Junioren Timm (12h – Team „TRACK“) und Valentin (12h – Team „TRICK“).

Natürlich gehören zu so einem 24h ein bisschen Schlamm bei der Anreise und schöne kalte und dunkle Nächte – wofür gesorgt war. (es war stockfinster ohne Mond und knapp über 0 Grad)

Das Ganze war natürlich wieder großartig organisiert, auch wenn man sich ein wenig mehr Essensmöglichkeiten gewünscht hätte. Und schon ging es los und unsere Kids machten richtig Ballet, gefolgt vom 24h-Team, was zwischenzeitlich sogar mal auf Platz 15 verweilte. Mit einem famosen Zielsprint konnte sich das Kids-Team einen absolut grandiosen 3.Platz sichern. Davor nur ein 3er „Eliteteam“ und ein tschechisches Team – Wahnsinn! Jeder war voll motiviert und hat gezeigt, was in ihm steckt – da bekommt man selbst beim schreiben noch Gänsehaut.

Das 12er Team hat souverän sein Pensum abgespult - Platz 47 am Ende – viel mehr war aufgrund der mittlerweile richtig großen Konkurrenz und 109 Teams nicht drin. Prima Leistung!

Im Reich der Felsen

Auch am 3.05.26 fanden sich sieben Görlitzer OLer an der Kammbaude in Hain/ Oybin ein, um am 2. Wettkampftag des Saxbo an einem verlängerten Mittel-OL teilzunehmen. Als jüngste Starterin des Vereins versuchte sich Marlene das erste Mal mit Begleitung an einer offenen Fähnchenbahn und kam am Ende gut gelaunt ins Ziel, wo erst mal reichlich Wasser mit Sirup getrunken wurde.

Über 200 angemeldete Läufer und Läuferinnen folgten dem Ruf der Felsen – und damit auch der Höhenmeter. Wohl dem, der nach dem ersten Saxbo Tag noch ausreichend Reserven und lockere Beine hatte.

Wieland Kundisch (USV TU Dresden) war an diesem Tag für die Bahnlegung verantwortlich und das bedeutete nach Meinung einiger erfahrener OLer, dass mit vielen anspruchsvollen Felsenposten zu rechnen sei. Das bewahrheitete sich dann auch kurz nach der Kartenentnahme am Start: insgesamt waren deutlich mehr Felsposten als am Vortag zu absolvieren. Zudem waren viele kurze Postenverbindungen vorhanden, was den OLern gute Feinorientierung und hohe Konzentration abverlangte.

Das Besondere an diesem Wettkampftag war ein Kartenwechsel für die meisten Kategorien. Zu Beginn und am Ende wurde im felsenreichen, steilen Gelände auf einer Karte mit Maßstab 1:7500 gelaufen. In der Mitte der Strecke wurde auf eine Sprintkarte Maßstab 1:3000 gewechselt, die gleich auf die Kartenrückseite gedruckt war. Der Einstieg in die Sprintkarte war der Vorplatz der Burg Oybin auf halber Höhe. Hier war sicherlich der gut dran, der sich schnell in die Sprintkarte einlesen konnte und in den Treppenauf- und Abgängen zurechtfand. Insgesamt führte der Sprintteil durch offenes, parkähnliches Gelände im Zentrum von Oybin.

Aus meiner Sicht sorgte der Kartenwechsel für einen besonders abwechslungsreichen und spannenden Lauf. Es hat wieder einmal viel Spass gemacht beim Saxbo mitzulaufen!

Ergebnisse:

Marlene: HDR (offene Fähnchenbahn selbe Bahn wie D/H10Fähnchen) 14. Platz mit 35:42 (2,6km; 80 Hm; 6 Posten) - mit Begleitung;

Lieselotte D14: 11. Platz mit 1:01:43 (3,3 km; 185Hm; 17 Posten);

Loreen D14: 13. Platz mit 1:03:39 (3,3 km; 185Hm; 17 Posten);

Gundula T/DirMS: 14. Platz mit 59:00 (3,3 km; 185 Hm; 17 Posten);

Valentin H18: 8. Platz mit 1:08:00 (4,5 km; 365 Hm; 21 Posten);

Lars H45: 28. mit 2:05:00 (3,8 km; 270 Hm; 20 Posten);

Harald H60: 14. mit 1:12:52 (3,3 km; 210 Hm; 18 Posten);

(A: Gundula)

Höhenmeter statt Kilometer

Was für ein Tag im Wald! Der Samstagslauf der diesjährigen SAXBO 2026 hat wieder einmal gezeigt, warum diese Veranstaltung fest im OL-Kalender vieler Vereine steht – und warum man sich auf die tschechischen Nachbarn einfach verlassen kann: perfekt organisierte Wettkämpfe, anspruchsvolle Bahnen und diesmal auch noch bestes Laufwetter.

Für den Orientierungslauf Görlitz ging es früh an den Start, die Karten wurden studiert, die Postenbeschreibungen gecheckt – und dann hieß es: Kompass ausrichten, Tempo finden und rein ins Gelände. Schon nach den ersten Metern wurde klar: Heute zählen weniger die Kilometer auf der Uhr, sondern vielmehr die Höhenmeter in den Beinen. Kurze, knackige Strecken mit ordentlich Profil verlangten saubere Routenwahl und gutes Tempogefühl.

Typisch SAXBO: technisch anspruchsvolle Passagen wechselten sich mit schnellen Teilstücken ab. Wer hier „nur drauflos lief“, zahlte schnell Lehrgeld. Viele Posten lagen diffizil im Hang, oft unscheinbar platziert – da war präzises Kartenlesen gefragt. Die Devise lautete einmal mehr: „Erst denken, dann laufen.“ Wer den Flow zwischen Karte und Gelände gefunden hat, konnte richtig Zeit gutmachen.

Unsere Läuferinnen und Läufer zeigten solide Leistungen. Es gab einige saubere Läufe „ohne große Zeitverluste“, aber natürlich auch die klassischen OL-Momente: ein kleiner Parallelfehler hier, ein kurzer Suchkreis dort – gehört einfach dazu. Gerade in den steilen Passagen wurde deutlich, dass die Bahnleger kein Erbarmen hatten: Höhenmeter sammeln war Pflichtprogramm.

Besonders positiv: Die Stimmung im Team war top. Im Ziel wurde wie immer gefachsimpelt – über Routenwahlen, verlorene Sekunden und „den einen Posten“, der einfach nicht sofort kommen wollte. Genau diese Mischung aus Herausforderung, Naturerlebnis und Gemeinschaft macht den Reiz unseres Sports aus.

Fazit: Ein gelungener zweiter Tag der SAXBO mit allem, was das OL-Herz begehrt – technisch fordernd, körperlich intensiv und bei traumhaftem Wetter. Und Sonntag ging es weiter – neue Karte, neue Chancen, neue Fehler ?

Gut Karte!

Ergebnissen: www.saxbo.de/Ergebnisse

(A: Steffi & Markus)














Die diesjährige SAXBO startete untypisch in der Nähe von Rumburg im Camp Valdek. Harry Männel hatte sich um eine Sprintkarte im und um das Camp Valdek gekümmert plus ein angrenzendes Waldstück im Maßstab 1:6666 kartiert.

Da der Vortag der SAXBO mit dem 1. Mai als Feiertag frei war, gab es für die OLer diese Gelegenheit sich auf die SAXBO einzustimmen.

Und so gingen 4 OLer aus Görlitz voller Vorfreude auf das SAXBO Wochenende an den Start. Malte wurde, noch etwas Bauingenieurball müde, am Bahnhof Ebersbach-Neugersdorf aufgenommen. Gegen 11 Uhr kamen wir bei bestem Wetter im Camp Valdek an. Das Camp ist eine Art Ferienlager ähnlich dem Querxenland, nur deutlich kleiner. Auf dem Gelände des Camps war ein Sprint mit insgesamt 25 Posten aufgebaut. Man konnte auf 6 Bahnen und dem Gesamtpostennetz starten. Die Karten waren laminiert und deswegen etwas unhandlich. Jeder durfte alles laufen und das so oft er wollte.

Drei Posten lagen im Tiergehege des Camps. Die Bewohner, zwei Schweine und drei Gänse, reagierten unterschiedlich auf die OLer. Während die beiden Schweine von den herumwieselnden OLer’n kaum Notiz nahmen, verteidigten die Gänse ihr Revier. Kampfeslustig wurde der jeweilige OLer fauchend angegriffen, kam er dem Federvieh zu nahe.

Am Nachmittag ging es dann mit freien Startzeiten in den angrenzenden Wald. Viele Steine und Kahlschläge prägten eine gut aufgenommene Karte im seltenen M 1:6666. Die Bahnen waren farblich gekennzeichnet. In Summe war der Wald gut belaufbar. Die Höhenmeter hielten sich in Grenzen. Die Menge an anzulaufenden Posten erforderte ein gutes Maß an Konzentration.

Ergebnisse:

Elite 8,6 km 150 hm 32 Posten:              Malte 66:22 min Platz 2
Rot 5,6 km 90 hm 27 Posten:                  Vali 44:32 Platz 2; Jörg 57:59 Platz 6
Blau 3,6 km 60 hm 17 Posten:                               Lieselotte 65 :00 Platz 10

Ein überraschendes Ergebnis

















Am 19.04.2026 fand der erste richtige Knock-out-Sprint-Wettkampf in Annaberg-Buchholz statt. Die Jugend der TU Dresden organisierte diese Veranstaltung. Wir starteten gegen 10:00 Uhr in den Qualifikationslauf. Diesen begannen alle sehr ruhig, sodass niemand 100 % gab, denn das einzige Ziel war es, den Lauf in Wertung zu bringen. Anschließend wurden wir nach einer zuvor festgelegten Reihenfolge in 6er-Gruppen für das Halbfinale eingeteilt. Gegen 11:00 Uhr startete dann das Halbfinale. Hier gingen die Läufer im Massenstart an den Start. Im Vorstart fand die sogenannte „Runners Choice“ statt, bei der sich die Läufer innerhalb von 20 Sekunden für eine Streckenvariante entscheiden mussten. Die ersten beiden Läufer, die ins Ziel kamen, qualifizierten sich für das Finale. Für Malte gab es gute Chancen, ins Finale zu kommen. Er führte den Großteil der Strecke, doch am Ende gab es einen langen und steilen Anstieg, an dem sich zwei andere Läufer durchsetzen konnten, sodass Malte die Qualifikation knapp verpasste. Für Chalia gab es keine großen Hoffnungen, sich für das Finale zu qualifizieren. Sie startete in einer Gruppe, in der mindestens drei Läufer deutlich erfahrener waren und gegen die sie kaum eine Chance hatte. Sie absolvierte jedoch einen fehlerfreien Lauf und setzte gezielt ihre Taktik ein. Durch Fehler der anderen Läufer schaffte sie es als Zweite ins Ziel und qualifizierte sich damit überraschenderweise für das Finale. Vor dem Finale gab es eine längere Mittagspause. Die Jugend der TU Dresden stellte sicher, dass es uns an nichts fehlte. Es gab kalte und warme Getränke, Kuchen sowie verschiedene herzhafte Speisen. Das Wettkampfzentrum befand sich an einer Sporthalle, in der wir während der Pause das schlechte Wetter aussaßen und uns auf das Finale vorbereiten konnten. Nach dem Regen hatte sich die Temperatur deutlich abgekühlt, sodass die meisten Läufer in ihren Taschen nach zusätzlicher Kleidung suchten. Dann starteten im 15-Minuten-Abstand zunächst die B-Finale (alle Läufer, die sich nicht für das Finale qualifiziert hatten) und anschließend das A-Finale. Im A-Finale mussten die sechs Läufer ihr Können unter Beweis stellen, um sich einen Platz auf dem Treppchen zu sichern. Passend zum Beginn des Finales begann es leider leicht zu regnen. Chalia gab ihr Bestes und nutzte ihre letzten Energiereserven, hatte jedoch aufgrund einer nassen und beschlagenen Brille Probleme beim Kartenlesen und musste etwas Tempo herausnehmen. Am Ende kam sie dennoch glücklich als Sechste ins Ziel. Malte hingegen erlief sich im B-Finale den 4. Platz. Für uns beide war es eine gelungene, abwechslungsreiche und spannende Veranstaltung.

Malte & Chalia

Am Hang des Gerstenberg























Eine kleine Gruppe von 5 Görlitzer OLern machten sich am Samstag auf den Weg zum Mittel-OL in Sebnitz. Der Start lag direkt am Sportplatz nahe der tschechischen Grenze. Von hier ging es kontinuierlich stetig bergan. Laut Bahnleger sollten es ca. 185 Höhenmeter für die Alterklasse der Herren 50 sein. Meine Uhr zeigte am Ende ca. 240 Höhenmeter an. Wo liegt der Fehler? An der Uhr? Am Bahnleger, der falsch gezählt hat? An mir mit falscher Routenwahl? Keine Ahnung, am Ende war es jedoch heftig anstrengend. Dies lassen auch die Laufzeiten der anderen Görlitzer vermuten. Leider war die Beteiligung am Wettkampf recht übersichtlich. Nur ca. 80 Starter kamen. Ursachen könnten wohl viele weitere Laufveranstaltungen an dem Wochenende in Sachsen gewesen sein, z.B. der Zittauer Gebirgslauf oder der Marathon in Dresden. Lieselotte war in ihrer Alterklasse D16 die einzige Starterin und konnte somit nicht geschlagen werden, Petri, Bianca und Lisbeth belegten jeweils die 2. Plätze und waren nicht die Letzten damit auf ihren Strecken. Bei Petri liefen sogar 6 Läuferinnen in der Alterklasse mit. Für Sven stand mittlerer 4. Platz der in der Ergebnisliste.
Insgesamt ein schöner Lauf mit gut belaufbaren Waldstücken und schön gelegten Bahnen. Die Organisation lag hauptsächlich bei Helmut Conrad, der mit über 80 Jahren solche Veranstaltungen immer wieder auf die Beine stellt. Vielen Dank und wir hoffen, dass wir noch viele Jahre zum OL hierher kommen können. (Sven)

Foto 2026 04 25 05Alle Jahre wieder startet Ende April in Olbersdorf der Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff ZGLW. Zu DDR Zeiten war das die zweitgrößte Massenlaufveranstaltung nach dem Rennsteiglauf.Heute kommen um die 3500 Läufer/Foto 2026 04 25 01innen und Wanderer/innen ins Zittauer Gebirge. Ob alt ob jung, ob ambitionierter Läufer oder Wanderer, hier kann jeder nach seiner Fasson selig werden, der Freude an Bewegung in schöner Natur hat.

Dieses Jahr reisten 5 OL’er/innen aus Görlitz nach Olbersdorf zur 52. Auflage des ZGLW. 4 von Ihnen hatten sich für die 17 km Strecke gemeldet und eine Läuferin für die 7,5 km. Das Wetter meinte es gut mit uns. Ideales Laufwetter bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 16 Grad Celsius.

Die 7,5 km sind lt. Veranstalter mit rund 8,1 km Länge und 220 hm gut für ‚Komm ins Schwitzen‘. Die 17 km Strecke mit rund 17,5 km und 370 hm (die Uhren der Görlitzer hatten 17,2 km und 420 hm nach dem Lauf drauf) betitelt der Veranstalter mit ‚Der Anspruch steigt‘. 35 km mit ‚Teste Deine Grenzen‘ und 50 km ‚So weit die Füße tragen‘ heben wir uns für später auf ?.

Ergebnisse:
- 7,5 km Frauen: Miriam als 4. in ihrer AK und als Gesamt 69. mit einer Zeit von 52:31 min
- 17 km Frauen: Conny als 9. in ihrer AK und als Gesamt 36. mit einer Zeit von 1:44:34 min
- 17 km Männer: Malte als 2. in seiner AK und als Gesamt 6. mit einer Zeit von 1:16:24 min
- 17 km Männer: Vali als 2. in seiner AK und als Gesamt 16. mit einer Zeit von 1:18:26 min
- 17 km Männer: Jörg als 2. in seiner AK und als Gesamt 56. mit einer Zeit von 1:28:27 min

Fazit: Alle Görlitzer Läufer waren‘s zufrieden mit ihren Läufen. Es war anstrengend, aber schön. Eine super organisierte Veranstaltung mit guter Infrastruktur, schöner Stimmung inmitten einer herrlichen Natur zu einem super Preis, das ist der Zittauer Gebirgslauf.

OL in Polen: Jörg wird Zweiter und Harald Vierter in bergigem Gelände




Mit sehr viel Herzblut organisierten die Sportfreunde vom Orientpark.pl die Wettkämpfe am vergangenen Wochenende bei Wlen, Klecza nordwestlich von Jelenia Gora (65 km von Görlitz entfernt). Insgesamt fast 500 Teilnehmer aus mehreren Ländern starteten in fast allen Altersklassen. Jörg und Harald (Altersklasse H60) starteten nur am 2.Wettkampftag (Lang-OL). Dabei war eine sehr anspruchsvolle Bahn zu absolvieren (4,8 km, 125 Hm, 13 Posten), wobei insbesondere drei längere Teilstücke orientierungstechnisch (wegen des Höhenbildes) besonders interessant waren. Das Gelände (erstmals für OL genutzt) glich einem Oberlauslitzer Bergrücken und hatte auch extrem steile Bereiche. Jörg ging an so einem Steilhang auf der Optimalroute einige Meter auf allen Vieren, um den besten Weg zum nächsten Posten zu erwischen.

Sieger wurde ein Läufer aus Breslau. Zweiter wurde Jörg (61:43 Minuten). Der Dritte kam aus Warschau. Harald war 10 Minuten länger als Jörg unterwegs und wurde Vierter von Sieben.

Doch das Wichtigste an dieser Veranstaltung war, dass der Kontakt zu den polnischen Sportfreunden nach zwei Jahren wieder hergestellt werden konnte und wir auf die Teilnahme von polnischen Sportlern zu den Görlitzer OL-Tagen 2026 hoffen dürfen. (Harald)

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