Im Reich der Felsen

Auch am 3.05.26 fanden sich sieben Görlitzer OLer an der Kammbaude in Hain/ Oybin ein, um am 2. Wettkampftag des Saxbo an einem verlängerten Mittel-OL teilzunehmen. Als jüngste Starterin des Vereins versuchte sich Marlene das erste Mal mit Begleitung an einer offenen Fähnchenbahn und kam am Ende gut gelaunt ins Ziel, wo erst mal reichlich Wasser mit Sirup getrunken wurde.

Über 200 angemeldete Läufer und Läuferinnen folgten dem Ruf der Felsen – und damit auch der Höhenmeter. Wohl dem, der nach dem ersten Saxbo Tag noch ausreichend Reserven und lockere Beine hatte.

Wieland Kundisch (USV TU Dresden) war an diesem Tag für die Bahnlegung verantwortlich und das bedeutete nach Meinung einiger erfahrener OLer, dass mit vielen anspruchsvollen Felsenposten zu rechnen sei. Das bewahrheitete sich dann auch kurz nach der Kartenentnahme am Start: insgesamt waren deutlich mehr Felsposten als am Vortag zu absolvieren. Zudem waren viele kurze Postenverbindungen vorhanden, was den OLern gute Feinorientierung und hohe Konzentration abverlangte.

Das Besondere an diesem Wettkampftag war ein Kartenwechsel für die meisten Kategorien. Zu Beginn und am Ende wurde im felsenreichen, steilen Gelände auf einer Karte mit Maßstab 1:7500 gelaufen. In der Mitte der Strecke wurde auf eine Sprintkarte Maßstab 1:3000 gewechselt, die gleich auf die Kartenrückseite gedruckt war. Der Einstieg in die Sprintkarte war der Vorplatz der Burg Oybin auf halber Höhe. Hier war sicherlich der gut dran, der sich schnell in die Sprintkarte einlesen konnte und in den Treppenauf- und Abgängen zurechtfand. Insgesamt führte der Sprintteil durch offenes, parkähnliches Gelände im Zentrum von Oybin.

Aus meiner Sicht sorgte der Kartenwechsel für einen besonders abwechslungsreichen und spannenden Lauf. Es hat wieder einmal viel Spass gemacht beim Saxbo mitzulaufen!

Ergebnisse:

Marlene: HDR (offene Fähnchenbahn selbe Bahn wie D/H10Fähnchen) 14. Platz mit 35:42 (2,6km; 80 Hm; 6 Posten) - mit Begleitung;

Lieselotte D14: 11. Platz mit 1:01:43 (3,3 km; 185Hm; 17 Posten);

Loreen D14: 13. Platz mit 1:03:39 (3,3 km; 185Hm; 17 Posten);

Gundula T/DirMS: 14. Platz mit 59:00 (3,3 km; 185 Hm; 17 Posten);

Valentin H18: 8. Platz mit 1:08:00 (4,5 km; 365 Hm; 21 Posten);

Lars H45: 28. mit 2:05:00 (3,8 km; 270 Hm; 20 Posten);

Harald H60: 14. mit 1:12:52 (3,3 km; 210 Hm; 18 Posten);

(A: Gundula)

Höhenmeter statt Kilometer

Was für ein Tag im Wald! Der Samstagslauf der diesjährigen SAXBO 2026 hat wieder einmal gezeigt, warum diese Veranstaltung fest im OL-Kalender vieler Vereine steht – und warum man sich auf die tschechischen Nachbarn einfach verlassen kann: perfekt organisierte Wettkämpfe, anspruchsvolle Bahnen und diesmal auch noch bestes Laufwetter.

Für den Orientierungslauf Görlitz ging es früh an den Start, die Karten wurden studiert, die Postenbeschreibungen gecheckt – und dann hieß es: Kompass ausrichten, Tempo finden und rein ins Gelände. Schon nach den ersten Metern wurde klar: Heute zählen weniger die Kilometer auf der Uhr, sondern vielmehr die Höhenmeter in den Beinen. Kurze, knackige Strecken mit ordentlich Profil verlangten saubere Routenwahl und gutes Tempogefühl.

Typisch SAXBO: technisch anspruchsvolle Passagen wechselten sich mit schnellen Teilstücken ab. Wer hier „nur drauflos lief“, zahlte schnell Lehrgeld. Viele Posten lagen diffizil im Hang, oft unscheinbar platziert – da war präzises Kartenlesen gefragt. Die Devise lautete einmal mehr: „Erst denken, dann laufen.“ Wer den Flow zwischen Karte und Gelände gefunden hat, konnte richtig Zeit gutmachen.

Unsere Läuferinnen und Läufer zeigten solide Leistungen. Es gab einige saubere Läufe „ohne große Zeitverluste“, aber natürlich auch die klassischen OL-Momente: ein kleiner Parallelfehler hier, ein kurzer Suchkreis dort – gehört einfach dazu. Gerade in den steilen Passagen wurde deutlich, dass die Bahnleger kein Erbarmen hatten: Höhenmeter sammeln war Pflichtprogramm.

Besonders positiv: Die Stimmung im Team war top. Im Ziel wurde wie immer gefachsimpelt – über Routenwahlen, verlorene Sekunden und „den einen Posten“, der einfach nicht sofort kommen wollte. Genau diese Mischung aus Herausforderung, Naturerlebnis und Gemeinschaft macht den Reiz unseres Sports aus.

Fazit: Ein gelungener zweiter Tag der SAXBO mit allem, was das OL-Herz begehrt – technisch fordernd, körperlich intensiv und bei traumhaftem Wetter. Und Sonntag ging es weiter – neue Karte, neue Chancen, neue Fehler ?

Gut Karte!

Ergebnissen: www.saxbo.de/Ergebnisse

(A: Steffi & Markus)














Die diesjährige SAXBO startete untypisch in der Nähe von Rumburg im Camp Valdek. Harry Männel hatte sich um eine Sprintkarte im und um das Camp Valdek gekümmert plus ein angrenzendes Waldstück im Maßstab 1:6666 kartiert.

Da der Vortag der SAXBO mit dem 1. Mai als Feiertag frei war, gab es für die OLer diese Gelegenheit sich auf die SAXBO einzustimmen.

Und so gingen 4 OLer aus Görlitz voller Vorfreude auf das SAXBO Wochenende an den Start. Malte wurde, noch etwas Bauingenieurball müde, am Bahnhof Ebersbach-Neugersdorf aufgenommen. Gegen 11 Uhr kamen wir bei bestem Wetter im Camp Valdek an. Das Camp ist eine Art Ferienlager ähnlich dem Querxenland, nur deutlich kleiner. Auf dem Gelände des Camps war ein Sprint mit insgesamt 25 Posten aufgebaut. Man konnte auf 6 Bahnen und dem Gesamtpostennetz starten. Die Karten waren laminiert und deswegen etwas unhandlich. Jeder durfte alles laufen und das so oft er wollte.

Drei Posten lagen im Tiergehege des Camps. Die Bewohner, zwei Schweine und drei Gänse, reagierten unterschiedlich auf die OLer. Während die beiden Schweine von den herumwieselnden OLer’n kaum Notiz nahmen, verteidigten die Gänse ihr Revier. Kampfeslustig wurde der jeweilige OLer fauchend angegriffen, kam er dem Federvieh zu nahe.

Am Nachmittag ging es dann mit freien Startzeiten in den angrenzenden Wald. Viele Steine und Kahlschläge prägten eine gut aufgenommene Karte im seltenen M 1:6666. Die Bahnen waren farblich gekennzeichnet. In Summe war der Wald gut belaufbar. Die Höhenmeter hielten sich in Grenzen. Die Menge an anzulaufenden Posten erforderte ein gutes Maß an Konzentration.

Ergebnisse:

Elite 8,6 km 150 hm 32 Posten:              Malte 66:22 min Platz 2
Rot 5,6 km 90 hm 27 Posten:                  Vali 44:32 Platz 2; Jörg 57:59 Platz 6
Blau 3,6 km 60 hm 17 Posten:                               Lieselotte 65 :00 Platz 10

Ein überraschendes Ergebnis

















Am 19.04.2026 fand der erste richtige Knock-out-Sprint-Wettkampf in Annaberg-Buchholz statt. Die Jugend der TU Dresden organisierte diese Veranstaltung. Wir starteten gegen 10:00 Uhr in den Qualifikationslauf. Diesen begannen alle sehr ruhig, sodass niemand 100 % gab, denn das einzige Ziel war es, den Lauf in Wertung zu bringen. Anschließend wurden wir nach einer zuvor festgelegten Reihenfolge in 6er-Gruppen für das Halbfinale eingeteilt. Gegen 11:00 Uhr startete dann das Halbfinale. Hier gingen die Läufer im Massenstart an den Start. Im Vorstart fand die sogenannte „Runners Choice“ statt, bei der sich die Läufer innerhalb von 20 Sekunden für eine Streckenvariante entscheiden mussten. Die ersten beiden Läufer, die ins Ziel kamen, qualifizierten sich für das Finale. Für Malte gab es gute Chancen, ins Finale zu kommen. Er führte den Großteil der Strecke, doch am Ende gab es einen langen und steilen Anstieg, an dem sich zwei andere Läufer durchsetzen konnten, sodass Malte die Qualifikation knapp verpasste. Für Chalia gab es keine großen Hoffnungen, sich für das Finale zu qualifizieren. Sie startete in einer Gruppe, in der mindestens drei Läufer deutlich erfahrener waren und gegen die sie kaum eine Chance hatte. Sie absolvierte jedoch einen fehlerfreien Lauf und setzte gezielt ihre Taktik ein. Durch Fehler der anderen Läufer schaffte sie es als Zweite ins Ziel und qualifizierte sich damit überraschenderweise für das Finale. Vor dem Finale gab es eine längere Mittagspause. Die Jugend der TU Dresden stellte sicher, dass es uns an nichts fehlte. Es gab kalte und warme Getränke, Kuchen sowie verschiedene herzhafte Speisen. Das Wettkampfzentrum befand sich an einer Sporthalle, in der wir während der Pause das schlechte Wetter aussaßen und uns auf das Finale vorbereiten konnten. Nach dem Regen hatte sich die Temperatur deutlich abgekühlt, sodass die meisten Läufer in ihren Taschen nach zusätzlicher Kleidung suchten. Dann starteten im 15-Minuten-Abstand zunächst die B-Finale (alle Läufer, die sich nicht für das Finale qualifiziert hatten) und anschließend das A-Finale. Im A-Finale mussten die sechs Läufer ihr Können unter Beweis stellen, um sich einen Platz auf dem Treppchen zu sichern. Passend zum Beginn des Finales begann es leider leicht zu regnen. Chalia gab ihr Bestes und nutzte ihre letzten Energiereserven, hatte jedoch aufgrund einer nassen und beschlagenen Brille Probleme beim Kartenlesen und musste etwas Tempo herausnehmen. Am Ende kam sie dennoch glücklich als Sechste ins Ziel. Malte hingegen erlief sich im B-Finale den 4. Platz. Für uns beide war es eine gelungene, abwechslungsreiche und spannende Veranstaltung.

Malte & Chalia

Am Hang des Gerstenberg























Eine kleine Gruppe von 5 Görlitzer OLern machten sich am Samstag auf den Weg zum Mittel-OL in Sebnitz. Der Start lag direkt am Sportplatz nahe der tschechischen Grenze. Von hier ging es kontinuierlich stetig bergan. Laut Bahnleger sollten es ca. 185 Höhenmeter für die Alterklasse der Herren 50 sein. Meine Uhr zeigte am Ende ca. 240 Höhenmeter an. Wo liegt der Fehler? An der Uhr? Am Bahnleger, der falsch gezählt hat? An mir mit falscher Routenwahl? Keine Ahnung, am Ende war es jedoch heftig anstrengend. Dies lassen auch die Laufzeiten der anderen Görlitzer vermuten. Leider war die Beteiligung am Wettkampf recht übersichtlich. Nur ca. 80 Starter kamen. Ursachen könnten wohl viele weitere Laufveranstaltungen an dem Wochenende in Sachsen gewesen sein, z.B. der Zittauer Gebirgslauf oder der Marathon in Dresden. Lieselotte war in ihrer Alterklasse D16 die einzige Starterin und konnte somit nicht geschlagen werden, Petri, Bianca und Lisbeth belegten jeweils die 2. Plätze und waren nicht die Letzten damit auf ihren Strecken. Bei Petri liefen sogar 6 Läuferinnen in der Alterklasse mit. Für Sven stand mittlerer 4. Platz der in der Ergebnisliste.
Insgesamt ein schöner Lauf mit gut belaufbaren Waldstücken und schön gelegten Bahnen. Die Organisation lag hauptsächlich bei Helmut Conrad, der mit über 80 Jahren solche Veranstaltungen immer wieder auf die Beine stellt. Vielen Dank und wir hoffen, dass wir noch viele Jahre zum OL hierher kommen können. (Sven)

Foto 2026 04 25 05Alle Jahre wieder startet Ende April in Olbersdorf der Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff ZGLW. Zu DDR Zeiten war das die zweitgrößte Massenlaufveranstaltung nach dem Rennsteiglauf.Heute kommen um die 3500 Läufer/Foto 2026 04 25 01innen und Wanderer/innen ins Zittauer Gebirge. Ob alt ob jung, ob ambitionierter Läufer oder Wanderer, hier kann jeder nach seiner Fasson selig werden, der Freude an Bewegung in schöner Natur hat.

Dieses Jahr reisten 5 OL’er/innen aus Görlitz nach Olbersdorf zur 52. Auflage des ZGLW. 4 von Ihnen hatten sich für die 17 km Strecke gemeldet und eine Läuferin für die 7,5 km. Das Wetter meinte es gut mit uns. Ideales Laufwetter bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 16 Grad Celsius.

Die 7,5 km sind lt. Veranstalter mit rund 8,1 km Länge und 220 hm gut für ‚Komm ins Schwitzen‘. Die 17 km Strecke mit rund 17,5 km und 370 hm (die Uhren der Görlitzer hatten 17,2 km und 420 hm nach dem Lauf drauf) betitelt der Veranstalter mit ‚Der Anspruch steigt‘. 35 km mit ‚Teste Deine Grenzen‘ und 50 km ‚So weit die Füße tragen‘ heben wir uns für später auf ?.

Ergebnisse:
- 7,5 km Frauen: Miriam als 4. in ihrer AK und als Gesamt 69. mit einer Zeit von 52:31 min
- 17 km Frauen: Conny als 9. in ihrer AK und als Gesamt 36. mit einer Zeit von 1:44:34 min
- 17 km Männer: Malte als 2. in seiner AK und als Gesamt 6. mit einer Zeit von 1:16:24 min
- 17 km Männer: Vali als 2. in seiner AK und als Gesamt 16. mit einer Zeit von 1:18:26 min
- 17 km Männer: Jörg als 2. in seiner AK und als Gesamt 56. mit einer Zeit von 1:28:27 min

Fazit: Alle Görlitzer Läufer waren‘s zufrieden mit ihren Läufen. Es war anstrengend, aber schön. Eine super organisierte Veranstaltung mit guter Infrastruktur, schöner Stimmung inmitten einer herrlichen Natur zu einem super Preis, das ist der Zittauer Gebirgslauf.

OL in Polen: Jörg wird Zweiter und Harald Vierter in bergigem Gelände




Mit sehr viel Herzblut organisierten die Sportfreunde vom Orientpark.pl die Wettkämpfe am vergangenen Wochenende bei Wlen, Klecza nordwestlich von Jelenia Gora (65 km von Görlitz entfernt). Insgesamt fast 500 Teilnehmer aus mehreren Ländern starteten in fast allen Altersklassen. Jörg und Harald (Altersklasse H60) starteten nur am 2.Wettkampftag (Lang-OL). Dabei war eine sehr anspruchsvolle Bahn zu absolvieren (4,8 km, 125 Hm, 13 Posten), wobei insbesondere drei längere Teilstücke orientierungstechnisch (wegen des Höhenbildes) besonders interessant waren. Das Gelände (erstmals für OL genutzt) glich einem Oberlauslitzer Bergrücken und hatte auch extrem steile Bereiche. Jörg ging an so einem Steilhang auf der Optimalroute einige Meter auf allen Vieren, um den besten Weg zum nächsten Posten zu erwischen.

Sieger wurde ein Läufer aus Breslau. Zweiter wurde Jörg (61:43 Minuten). Der Dritte kam aus Warschau. Harald war 10 Minuten länger als Jörg unterwegs und wurde Vierter von Sieben.

Doch das Wichtigste an dieser Veranstaltung war, dass der Kontakt zu den polnischen Sportfreunden nach zwei Jahren wieder hergestellt werden konnte und wir auf die Teilnahme von polnischen Sportlern zu den Görlitzer OL-Tagen 2026 hoffen dürfen. (Harald)

Mit den sächsischen und künftigen Kadern in den Ferien unterwegs























Für eine Woche wurden die Jung-OLer zum jährlich stattfindenden Oster-TL eingeladen. Ca. 60 Kinder und Jugendliche aus ganz Sachsen folgten dem Ruf der Trainer. Zusätzlich kamen 15 Betreuer mit. Aus unserem Verein reisten Lieselotte, Ruth, Lisbeth, Valentin, Timm und Niklas sowie Sven als Betreuer mit. Wir trafen uns Montagmittag in einem Freizeit-Camp im tschechischen Doksy. Nach dem ersten typischen tschechischen Mittagessen (Gulasch mit Knedel) ging es auch schon zum ersten Training in den Wald. Hier erwarteten uns offene leicht belaufbare Wälder und was auf ersten Blick von der Strasse nicht erkennbar war, viele Felsformationen und Höhenmeter. Schnell teilten wir die Kinder und Jugendliche in Alters- und Leistungsklassen ein. Das erste Training war ein Score-OL. Hier gibt es keine fest vorgegebenen Routen, die von Posten zu Posten abgelaufen werden sollten, sondern die ideale Route musste selbst geplant werden, um in der vorgebenden Zeit so viele Posten wie möglich einzuholen. Sven machte sich mit den Jüngsten auf den Weg, die Posten an den Felsen zu finden. Es wurde ein fröhliches kraxeln. Da noch Ostern war, haben sich die Bahnleger etwas Besonderes ausgedacht. An einigen Postenstandorten warteten zusätzlich kleine Osterkörbchen mit süssen Überraschungen.

Der restliche Montag stand im Zeichen des Kennenlernens, Betten beziehen und Zimmer einräumen. Die Betreuer planten den nächsten Trainingstag. Ab 22:00 Uhr war theoretisch Nachtruhe.













So oder ähnlich gestalteten sich die nächsten Tage. Die Trainingsformen wechselten sich ab: Linien-OL, Partner-OL, Routenwahlen, Staffelstart, KO-Sprints, Kompass-OL. Dabei kam das Thema Freizeit nicht zu kurz neben 3 freien Nachmittagen war genug Zeit zwischen den Trainings oder nach dem Abendbrot bis zur Bettruhe. Da die Kinder immer noch genügend Power hatten, wurde das Springkissen, der Volleyballplatz oder die Tischtennisplatten gut genutzt. Auch Fahrten zum Einkaufen wurden von Kindern erbeten. Die von den Eltern mitgebenden Kronen mussten ausgegeben werden. Zwischendurch setzten die Betreuer mit den Kindern und Jugendlichen zusammen, um im Nachgang jedes Training intensiv auszuwerten. Eine interessante Zeit mit den Kindern, um deren Ausreden «äh» Erklärungen zu hören, warum einige Posten länger gesucht werden mussten. Da alle Kinder mit GPS-Trackern unterwegs waren, konnten wir sehr gut aufzeigen, was sie im Wald alles «angestellt» hatten. Für die Lernkurven ein sehr gutes Mittel.


















Die Wochenhöhenpunkte waren am Samstag der interne Wettkampf-OL und die Abschluss-Staffel am Sonntag. Mit allen Startern wurde mitgefiebert und lautstark angefeuert. Hier konnten die Kinder und Jugendliche beweisen, was sie gelernt haben. Als Betreuer der Jüngsten konnte ich mir folgende Aussage mitnehmen: «Vor einer Woche hätten wir es uns nicht getraut diese Route quer durch den Wald zu nehmen!». Mein Fazit: Die Woche hat sich gelohnt.

(Sven)

Malerische Meißener Altstadt

Foto 2026 04 18 41Sprintwettkämpfe sind oftmals Ereignisse, bei denen Orientierungsläufer nicht im Wald unterwegs sind. Dabei steigt sofort die Sichtbarkeit und führt zu Fragen bei Unwissenden. So ging es uns auch bei der diesjährigen Landesmeisterschaft im OL Sprint. Der Post SV Dresden hatte dazu nach Meißen eingeladen und schon der Weg zum Wettkampfzentrum auf dem Gelände des Landesgymasiums St. Afra löste unter Anwohner erstaunen aus: "Ist denn heute Wandertag?". Das könnten wir schmunzelnd aufklären.

Die Strecken führten uns durch die malerische Meißener Altstadt und auf die Albrechtsburg. Dabei mussten alle neben den teilweise gut versteckten Posten auch auf Fahrzeuge, Passanten und Pferdekutschen acht geben. Das Ziel war jeweils im WKZ gelegen, welches oberhalb der Altstadt lag, ebenso wie die Burg. Dadurch gab es anspruchsvolle Strecken mit vielen Treppen, Kopfsteinpflaster und Anstiegen zu bewältigen. Das Wetter meinte es gut mit uns, bei frühlingshaften Bedingungen konnte  die Pause zwischen den beiden Läufen gut zum Verweilen im WKZ - es wurde tolles Mittagessen angeboten -  genutzt werden.

Durch die Hektik, die bei Sprintwettkämpfen entsteht, ist die Fehlerquote etwas höher. Auch unsere Starter blieben davon nicht verschont. Aber es gab Podestplätze zu bejubeln:

Lisbeth Ullrich D12 2. Platz
Niklas Lemke H12 2. Platz
Valentin Brill H18 3. Platz

Darüber hinaus gab es weitere achtbare Platzierungen knapp außerhalb der Medaillenränge sowie sehr gute Ergebnisse in einzelnen Läufen. Hervorheben möchten wir auch die Wettkampfpremiere von Constantin Lerche, der sich kurzfristig zu einer Teilnahme entschlossen hat und dabei beide Läufe in die Wertung gebracht hat. Es war ein schöner Wettkampftag, wir danken für die tolle Organisation.

Familie Ullrich     (Weitere Fotos in der Bildergalerie)

MTB-O  - MounTain Bike-Orienteering auf der Berzdorfer Höhe


Am Sonntag, dem 12.4.2026, nahmen drei `Fuß-OLer` des OL Görlitz die Gelegenheit wahr, in unserem Hauswald am Berzdorfer See an einem Fahrrad OL – MTB-O teilzunehmen. Der MTB-O wurde von den Mountainbikern des SV Sonnenland, Wehrsdorf und Zittau organisiert. Die Grundkarte wurde vom OL Görlitz zur Verfügung gestellt und auf die Bedürfnisse des MTB-O von Daniel Härtelt (SV Sonnenland) angepasst bzw. aktualisiert.

Von den verschiedenen Spielarten des Orientierungssports ist der, der mit dem Fahrrad ausgetragen wird, sicherlich der Schnellste. Grundsätzlich ist beim MTB-O das Fahren nur auf den in der Karte eingezeichneten Wegen erlaubt. Die Kartensignaturen der Wege sind so gemacht, dass der Sportler die Geschwindigkeit, mit der sie befahren werden können, erkennen kann. Die Postenstandorte befinden sich an den Wegen, die befahren werden dürfen. Daraus folgt, dass die Techniken des Fuß-OL beim MTB-O nur wenig zur Anwendung kommen. Feinorientierung, attack point, Auffanglinie, Leitlinie usw. sind hier wenig gefragt. Vielmehr ist es wichtig, aus der Karte die optimale Route auf den eingezeichneten Wegen und Pfaden zu finden. Heißt, die Entfernungen unter Berücksichtigung der Befahrbarkeit der Wege und der Höhenlinien sind richtig zu lesen.

Da man die Hände zum Radfahren braucht, wird die Karte beim MTB-O in einen Kartenhalter am Lenker geklemmt. Dort findet auch der Kompass seinen Platz. Dabei muss man aufpassen, dass dieser nicht vom Metall der Lenkkopflager abgelenkt wird. Eine Postenbeschreibung gibt es nicht. Die Postenstandorte sind offensichtlich und immer am Wegesrand. Die Postencode findet man auf der Karte neben dem Postenstandort.

Die drei Oler aus Görlitz traten in Ihrem ersten MTB-O in der Klasse Offen Lang an. Diese war mit knapp 10 km Luftlinie und 230 hm angegeben. Die Optimalroute war mit rund 17 km beziffert. Auf dieser Strecke waren 10 Posten einzusammeln. Sie erreichten die Plätze 4 (Philipp), 2 (Markus) und 1 (Jörg).

Den Dreien hat es Spaß gemacht und die Motivation einen weiteren MTB-O mitzumachen ist da. (A: Jörg)

Vor-Österliches Abschlusstraining









Zum 01.04.2026 beendeten wir die Hallen-Wintersaison mit einem sehr überraschenden Training.

Die erste Überraschung war, dass wir Oler ausnahmsweise die sehr schöne und moderne Sporthalle am Windmühlenweg nutzen durften.

Die zweite Überraschung war der eben mal von Dani angesetzte Lauftest im Gelände. Alle OLer bewältigten die Strecken (1, 2 oder 3 km) prima, hervorzuheben ist da aber unser Leo, der nach 2 km meinte, er laufe eben mal die 3.000m (und das in einer sehr guten Zeit).













Die dritte Überraschung gab es dann in der Halle – die für das Training verantwortlichen Lieselotte und Loreen hatten eines feine österliches Staffelspiel vorbereitet, so dass nach der für einige doch „harten“ Überraschung Nummer 2 nun der Spaß im Vordergrund stand.

Wir wünschen allen ein schönes Osterfest und unseren Sachsen-Kadern ein tolles Oster-Trainingslager in Tschechien. (A: Dani)

Bei den Zwergen im KiEZ




Der Frühling erwacht und die Orientierungsläufer drängt es in die freie Natur. Die ersten Wettkämpfe warten. Dafür wollen wir uns und unsere Kinder gut vorbereiten. Im Wintertraining legten wir wichtige Grundsteine. Den ersten Anlauf machten wir bereits am 28.02. mit dem von Harald organisierten Orientierungslauf im Lauschken.

Am Wochenende vom 20. bis 22.03. ging es rund im und ums Querxenland in Seifhennersdorf richtig zur Sache. Fast 100 Teilnehmer haben sich angemeldet. Allein ca. 40 kamen aus unserem Verein. Vereine aus Dresden und weitere Gäste stellten die weiteren Teilnehmer. Aber auch Tagesgäste vom OL Wehrsdorf nutzten die Gelegenheit wieder fit mit der Karte zu werden.

















Am Freitag starteten wir vor dem Abendbrot mit einem Sprint im und um den KiEZ. Dieser wurde von Harry Männel vom OL Wehrsdorf veranstaltet. Nach der Stärkung am Buffet kamen wir alle zur einer Eröffnungsrunde zusammen. Anschliessend planten die Trainer die Feinheiten für den Samstag. Malte hatte ein Training mit 5 Stationen für den Vormittag und Nachmittag erarbeitet. Dabei gings um Kompass-OL, Orientieren mit reduzierten Karten, Linien-OL, Arbeiten mit Postenbeschreibungen und Wählen der verschiedenen Routen.
















Die Angebote der 5 Stationen wurden am Vormittag und am Nachmittag rege angenommen. Ein Regenschauer ließ das Training am Nachmittag pünktlich beenden. Fast alle konnten sich rechtzeitig ins Trockene retten. Vor dem Abendbrot bot Dani noch ein Fitnessprogramm mit Dehnen und Koordinationsübungen an. Recht Viele nahmen die Chance wahr, sich für die nächsten Läufe wieder fit zu machen.













Mit 19 aktiven Görlitzer OLerInnen startete die Wettkampf-Saison 2026 - und das zur traditionellen Radebeuler Saisoneröffnung.Die Radebeueler Sportfreunde luden wieder in den Spitzgrund ein und bereiteten uns anspruchsvolle Bahnen vor. Alle unserer OLerInnen brachten ihre Bahnen in Wertung und sammelten „nebenbei“ wertvolle Erfahrungen in Sachen Höhenbild-Lese- und Brombeerranken-Ausweich-Taktiken. Für unsere Jüngsten wurden sehr anspruchvolle Bahnen gelegt. Die Posten lagen nicht am Wegesrand. sie mussten schon im Wald möglichst genau angelaufen werden. Alle haben ihre Posten in der richtigen Reihenfolge gefunden. Toll gemacht.

Für diese Mühen wurden wir im Ziel mit einem feinen Kuchenstand belohnt.















Die Ergebnisse im Einzelnen:


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Die Saurier rufen!

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Alle 2 Jahren laden wir zum Nikolaus-Orientierungslauf ein. Ein Spass für Klein und Gross. Mit einer Rekordbeteiligung von ca. 400 Läufern wurde unsere Einladung angenommen. Am Ende mussten wir leider Anmeldungen ablehnen, da die Teilnehmerzahl auf 400 beschränkt war. So viele Teilnehmer haben wir als OL Görlitz bei einem eigenen organisierten Wettkampf noch nie gesehen. Eine Herausforderung, die wir gern angenommen haben und nach unserer Einschätzung gut gemeistert haben. Wie seht Ihr dies?



















Na gut, den Start mussten wir um ca. 15 Minuten verschieben, aber Dani hat die wartenden Starter etwas auf Trapp gehalten und beim Auslesen hat es auf den 1er-Bahnen etwas gedauert. Dafür waren die Bratwürste vom Fleischer Büchner und die Brötchen von der Bäckerei Tschirch lecker. Ebenso war das Kuchenangebot sehr vielfältig und geschmackvoll. Ach ja, … und gelaufen, gesucht und gefunden wurde auch fleissig. 7 Bahnen wurden angeboten von kurz bis XXL. Der persönliche Einsatz war sehr gross. Einige holten sich sogar eine Beule oder gar mehr. Dino sind eben sehr hart und unnachgiebig. 



















Am Ende zählten wir ca. 800 erfolgreich absolvierte Läufe.

Wir bedanken uns bei allen Läufern, die zu uns gekommen sind, die Werbung für unser Veranstaltung gemacht haben. Vielen Dank.





















Ein weiterer Dank geht an die Leitung des Saurierpark Kleinwelka, die diese Veranstaltung uns gestattet haben. Bei so freundlichen Gastgebern kommen wir gern wieder und wir hoffen, dass wir als willkommene Gäste in spätestens 2 Jahren wieder kommen dürfen.


Pulsnitz 2025 11 1915 Görlitzer nutzen am Trainingstag des Vereins (durch den Feiertag fand kein Training statt) das verlockende Angebot aus Pulsnitz.

Erstmals wurde durch Pulsnitz gelaufen. Bei Sonnenschein und Temperaturen um 4°C musste jeder Läufer für sich die richtige Bekleidung finden.

Kurzer Weg zum Start, Wechsel zwischen Wohngebieten und offenen Flächen.  U.a. ging es durch den großen Park einer Klinik mit anspruchsvollen Posten.

Die Zwischenzeiten zeigen, dass bis zur Ziellinie mit hohem Einsatz gekämpft wurde.

Alle Görlitzer kamen glücklich ins Ziel, welches sich gleich neben der Sporthalle befand. Somit waren wir schnell wieder im Warmen. 

Tolle Bedingungen und super geplant. Und dann gab es für jeden einen kleinen Pfefferkuchen.

Da war es selbstverständlich, dass wir uns entsprechend beim Veranstalter bedankten.

Besonders erfreulich ist, dass auch Görlitzer Kinder mit wenig Erfahrung diese Gelegenheit nutzen, um dazu zu lernen.

Harald Juras

Die Ergebnisse der Görlitzer im Überblick:

2. Paarlauf in Görlitz



Mit 15 Startern vertraten wir unseren Verein beim 2. Paarlauf in Görlitz sehr zahlreich. Geprägt waren die Paare durch familäre Verknüpfungen. Nur Lieselotte, Jonathan und Leo (Leonard) liefen mit vereinsübergreifenden Partner. Alle anderen waren als Geschwister, Sportfreunde oder Ehepaare unterwegs. Gelaufen wurde je eine Runde mit 400 Metern bevor der Partner übernahm. Dies ging genau 30 Minuten.

Leo war mit seinem Laufpartner das 4. schnellste Team an dem Abend mit 8.930 Meter.
Steffi und Markus 8.105 Meter
Connie und Jörg 7.662 Meter
Lieselotte mit ihrem Laufpartner 7.632 Meter
Leo und Luis 7.512 Meter
Jonathan mit seinem Laufpartner 7.258 Meter
Lisbeth und Ruth 6.794 Meter
Bianca und Sven 6.724 Meter
Stine und Vreni 6.026 Meter.

Alle sind toll gelaufen und haben um jeden Meter gekämpft, egel welche Zahl am Ende in dem Ergebnis steht. Glückwunsch!


Der nächste Lauf startet am 17.12.2025. Da sind Alle und noch viele mehr wieder eingeladen.

Fackellauf & Paarlaufauftakt in Niesky
















Freitag 07.11. startete der diesjährige Fackellauf. Diesmal wurde der Lauf in das Stadion der Freundschaft verlegt. Bauarbeiten auf der Stadtbrücke machten die Änderung notwendig. Statt eine oder zwei Runden über die Altstadt- und Stadtbrücke wurden viele Runden im Stadion gedreht. Fast 150 kamen trotz der Änderung an den Start. Das Wetter spielte auch mit, kein Regen, kein Wind und für die Jahreszeit angenehme Temperaturen um die 10°C. 

Die Jüngsten liefen 2 Runden. Vom OL lief fast unbemerkt Anna mit. Auf der mittleren Strecke starteten aus unseren Reihen Lieselotte und Jonathan. 12,5 Runden rannten Connie, Valentin, Malte, Leonard, Mario und Sven. Nach meinem Eindruck waren Alle mit ihrem Lauf zufrieden. Besonders hervorzuheben sind die Bronzeplätze von Valentin auf den 5 km und von Lieselotte auf den 3 km als jeweils Gesamtplatzierte.

 














Zwei Tage später rief der erste Paarlauf in Niesky in der Saison 2025/2026 auf den Sportplatz des Gymnasiums in Niesky. 3 Pärchen von unserem Verein gesellten sich dazu. Das Lauf Paar von Markus erhielt familieninterne Unterstützung vom Lisa. Sonst starteten Leonard mit Malte und Bianca mit Sven. Besonders schnell liefen die jungen Männer. Mit 9002 Meter schafften sie eine magische Grenze. Für den ersten gemeinsamen Lauf eine klasse Leistung.

Was sind die nächsten Events in 2025, die unsere OLer von der couch hervorlocken sollten:

12.11. Paarlauf Görlitz

19.11. Pulsnitzer Pefferkuchen OL oder Crosslauf Rothenburg

06.12. Nikolaus-OL

17.12. Paarlauf Görlitz

28.12. Silvesterlauf

Herbst-OL im Unterspreewald


Anhaltender Regen in Görlitz „verscheuchte“ uns am Sonntag früh 08:00 Uhr aus Görlitz. Bianca, Vreni, Stine, Harald, Mario, Timm, Jonathan, Niklas und Sven starteten in Richtung Krausnick. Der Wettergott hatte mit uns ein Einsehen. Der Regen hörte vor Erreichen des Zieles auf und setzte die ganze Zeit nicht wieder ein. Die Temperaturen lagen bei 12 Grad und der Wind schlief. Also sehr gute Voraussetzungen für eine intensive sportliche Betätigung. 















Ca. 160 Starter folgten dem Aufruf des TSV Karlshorst in die Krausnicker Berge. Das Gebiet entpuppte sich als schönster OL-Wald. Der Waldboden war stark bemoost und mit Heidelbeerbüschen durchsetzt, aber Laufbehinderungen, wie brachliegendes Unterholz oder große Brombeerfelder fehlten fast vollständig. Somit waren die Voraussetzungen für schnelle Quergänge gegeben. Die feinen Tälchen und Hügelkuppen schafften mit dem weichen Waldboden dennoch anspruchsvolle Laufbedingungen. Insgesamt aber ein Traum an Wald für jeden OLer. Die Einzigste extreme Herausforderung bestand in den vielen essbaren Pilzen, die unterwegs stehen gelassen werden mussten. Überall reichlich Maronen und andere leckere Pilze. Naja, wir waren ja auch zum Orientierungslauf und nicht zum Pilze sammeln im Wald. 
Zurück zum Sport. Für unsere Jüngsten bestand heute die Aufgabe Erfahrungen sammeln, sicher durchkommen und alle Posten in der richtigen Reihenfolge anzulaufen. Stine und Jonathan haben es (unfreiwillig) gemeinsam gut gemeistert. Vreni als „Neuling“ hat sich in ihrem 2. Wettkampf auf der anspruchsvollen D14-Bahn mit geringem Abstand zu ihren Mitkonkurentinnen prima durchgekämpft. Niklas hat heute nur einen Posten suchen müssen, er war einmal zu zeitig abgebogen. Dennoch hat er sich wieder eingefuchst und seinen Lauf in Wertung gebracht. Timm probierte sich in der höheren Altersklasse (H18) aus und dies mit sehr gutem Erfolg! Die Erwachsenen in unserer Runde kamen in ihren jeweiligen Altersklassen bzw. Bahnen auf die Platzierungen 2 und 3. Ebenfalls Topp-Ergebnisse! Allen herzlichen Glückwunsch. Als Belohnung gab es von Vreni und Stine mitgebrachten leckeren Pflaumenkuchen. Vielen Dank! 


Schön, dass ihr euch zum Sonntag zeitig aufgerafft habt, mitzukommen. Vielleicht sehen wir uns wieder beim am 07.11. beim Fackellauf ,am 19.11. beim Rothenburger Crosslauf oder beim 1. Pulsnitzer Pefferkuchen OL (Sprint) bzw. spätestens beim Nikolaus-OL am 06.12. im Saurierpark Kleinwelka.

Sportliche Grüße Sven

Schönstes Herbstwetter beim 28. Lauf am Berzdorfer See

















Mit einer Rekordbeteiligung von 136 Läuferinnen und Läufern konnte der 28. Lauf am Berzdorfer See am 19.10.2025 gestartet werden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt begannen wir mit den Vorbereitungen im Hafen von Hagenwerder, der Pavillon für die Anmeldung und Zeitnahme wurde aufgebaut sowie ein Zelt für die Kleiderablage. Die Strecke markierten wir mit Kreide und die Streckenposten wurden eingewiesen. An der Wende postierte sich wieder Jens mit seiner Musikbox und seinem Fotoapparat.

Um 10:00 Uhr schickten wir bei inzwischen fast 10 °C die die jüngsten Läufer auf die 1 km Strecke. Mit kräftigem Applaus wurden sie ins Ziel gepeitscht. Anschließend starteten alle anderen Läufer gemeinsam auf ihren verschiedenen Strecken. Die 2,6 km Strecke liefen die Kinder bis 14 Jahre. Vom Hafen ging es in Richtung Westen, sie bogen dann in Richtung Gut am See ab, liefen daran vorbei und kehrten ins Ziel zurück. Die längeren Strecken rannten bis hinter die Blaue Lagune zum Wendpunkt mit Musik und Fotos (mal schauen wer da alles noch lächeln konnte). Die Frauen und Männer auf der 5,8 km Strecke absolvierten einmal diese Distanz, die 10,3 km Läufer durften zweimal zum Wendepunkt. Beide Strecken führten auch oben am Gut am See vorbei. Wer sich die „Zeit nahm“ konnte den schönen Blick auf den Berzdorfer See genießen, denn die Sonnen schien ungetrübt und so ergab der Sonnenschein mit der Herbstfärbung ein stimmungsvolles Bild.













Nachdem alle ihren Lauf beendet hatten, konnten wir die Siegerehrungen der jeweiligen Strecken getrennt nach Frauen und Herrn vornehmen. Auf den kurzen Strecken ehrten wir die jüngsten Nachwuchsläufer und es wurden alle auf die „Bühne“ aufgerufen. Sie erhielten eine kleine süße Überraschung. Leider streikte bei den Jüngsten auf der 1 km Strecker der Drucker, so dass leider ausgerechnet sie ohne Urkunde nach Hause gegangen sind. Sie haben (wie alle anderen Läufer auch) die Möglichkeit sich die Urkunden auf der Seite von RaceResult (https://my.raceresult.com/321459/results) selbst auszudrucken. Ebenso sind hier alle genauen Ergebnisse zu finden.

Von Seiten unseres Vereins Orientierungslauf waren viele Helfer an der Strecke, aber auch viele konnten selbst aktiv teilnehmen. Erwähnen möchten wir hier die Platzierten auf den Podesten.

Valentin Brill 1. Platz 5,8 km

Malte Borrmann 2. Platz 10,3 km

Steffi Neuwinger 3. Platz 5,8 km

Bilder findet ihr im Link: (folgt)

Für uns war es eine schöne Veranstaltung, hauptsächlich Dank eures zahlreichen Erscheinens. Das schöne Wetter tat sein Übriges dazu. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen bei den nächsten regionalen Läufen, z.B. Paarlauf im Stadion der Freundschaft, Fackellauf, Crosslauf Rothenburg, Silvesterlauf an der Eiswiese.

Eurer OL-Görlitz

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Ländervergleich der Kinder und Jugendlichen












Der diesjährige Jugendländervergleich fand in Osterburg statt und in diesem Jahr waren nicht nur unsere 3 Sachsenkader dabei, sondern wir fuhren mit 8 Görlitzer Olern nach Sachsen-Anhalt.

Am Freitag Abend nachdem die ersten Sachsen angereist waren, richteten wir uns in den Klassenzimmern einer Schule ein und es begannen einige Vorbereitungen für das Wochenende wie T-Shirts bemalen, Nägel lackieren…. .

Samstag starteten wir dann mit dem Frühstück ab 7.30Uhr und machten uns danach auf den Weg ins Wettkampfzentrum, wo uns eine tolle Stimmung und optimales Wetter erwarteten. Im Krumker-Holz fanden sowohl an diesem Tag der Einzellauf, als auch am Sonntag der Staffellauf statt. Schon in der Einzelentscheidung hatten sich die Sachsen mit guten Platzierungen einen optimalen Vorsprung erkämpft, in der Juniorenwertung etwas knapper als bei der Jugend.















Da in der Schule keine Duschen vorhanden waren, lud uns der angrenzende Fluss bei angenehmen Temperaturen zum baden ein. Danach ging es zurück ins Quartier und es ging an die Vorbereitungen für die traditionelle Abendveranstaltung mit Siegerehrung, an der sich jedes Bundesland mit einem Motto präsentiert. Unser Thema handelte von dem Lied „Ba-Ba-Banküberfall“ wo wir uns als Bankräuber verkleideten und in der Vorstellung Pokale und Medaillien klauten. Wir dichteten aus der Zeile „das Böse ist immer und überall“ am Ende „Sachsen siegt immer und überall“, was sich auch am nächsten Tag mit den Ergebnissen von den Staffelläufen bestätigte.

Der Sonntag startete für uns dann schon noch eine Stunde früher als am Vortag, aber trotzdem waren alle wieder sehr motiviert und auf der Wettkampfwiese wurden Zöpfe geflochten, in den Farben der Sachsen sich geschminkt, sowie dann auch kräftig angefeuert. Am Ende hatten wir wieder in Folge alle 3 Pokale erkämpft; … den Jugendpokal mit insgesamt 498 Punkten, den Juniorenpokal mit 130 Punkten und somit den Gesamtpokal mit 628 Punkten. Somit hatten wir einen Vorsprung von fast 200 Punkten zu Bayern und auf den 3. Platz folgte Niedersachsen von insgesamt 13 teilnehmenden Bundesländern. Nach der Siegerehrung traten die meisten Teilnehmer des diesjährigen JLVKs die Heimreise an und es war wieder für alle ein tolles, erfolgreiches Wochenende und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr in Lübeck.

Lieselotte