Foto 2026 04 25 05Alle Jahre wieder startet Ende April in Olbersdorf der Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff ZGLW. Zu DDR Zeiten war das die zweitgrößte Massenlaufveranstaltung nach dem Rennsteiglauf.Heute kommen um die 3500 Läufer/Foto 2026 04 25 01innen und Wanderer/innen ins Zittauer Gebirge. Ob alt ob jung, ob ambitionierter Läufer oder Wanderer, hier kann jeder nach seiner Fasson selig werden, der Freude an Bewegung in schöner Natur hat.

Dieses Jahr reisten 5 OL’er/innen aus Görlitz nach Olbersdorf zur 52. Auflage des ZGLW. 4 von Ihnen hatten sich für die 17 km Strecke gemeldet und eine Läuferin für die 7,5 km. Das Wetter meinte es gut mit uns. Ideales Laufwetter bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 16 Grad Celsius.

Die 7,5 km sind lt. Veranstalter mit rund 8,1 km Länge und 220 hm gut für ‚Komm ins Schwitzen‘. Die 17 km Strecke mit rund 17,5 km und 370 hm (die Uhren der Görlitzer hatten 17,2 km und 420 hm nach dem Lauf drauf) betitelt der Veranstalter mit ‚Der Anspruch steigt‘. 35 km mit ‚Teste Deine Grenzen‘ und 50 km ‚So weit die Füße tragen‘ heben wir uns für später auf ?.

Ergebnisse:
- 7,5 km Frauen: Miriam als 4. in ihrer AK und als Gesamt 69. mit einer Zeit von 52:31 min
- 17 km Frauen: Conny als 9. in ihrer AK und als Gesamt 36. mit einer Zeit von 1:44:34 min
- 17 km Männer: Malte als 2. in seiner AK und als Gesamt 6. mit einer Zeit von 1:16:24 min
- 17 km Männer: Vali als 2. in seiner AK und als Gesamt 16. mit einer Zeit von 1:18:26 min
- 17 km Männer: Jörg als 2. in seiner AK und als Gesamt 56. mit einer Zeit von 1:28:27 min

Fazit: Alle Görlitzer Läufer waren‘s zufrieden mit ihren Läufen. Es war anstrengend, aber schön. Eine super organisierte Veranstaltung mit guter Infrastruktur, schöner Stimmung inmitten einer herrlichen Natur zu einem super Preis, das ist der Zittauer Gebirgslauf.

 

OL in Polen: Jörg wird Zweiter und Harald Vierter in bergigem Gelände




Mit sehr viel Herzblut organisierten die Sportfreunde vom Orientpark.pl die Wettkämpfe am vergangenen Wochenende bei Wlen, Klecza nordwestlich von Jelenia Gora (65 km von Görlitz entfernt). Insgesamt fast 500 Teilnehmer aus mehreren Ländern starteten in fast allen Altersklassen. Jörg und Harald (Altersklasse H60) starteten nur am 2.Wettkampftag (Lang-OL). Dabei war eine sehr anspruchsvolle Bahn zu absolvieren (4,8 km, 125 Hm, 13 Posten), wobei insbesondere drei längere Teilstücke orientierungstechnisch (wegen des Höhenbildes) besonders interessant waren. Das Gelände (erstmals für OL genutzt) glich einem Oberlauslitzer Bergrücken und hatte auch extrem steile Bereiche. Jörg ging an so einem Steilhang auf der Optimalroute einige Meter auf allen Vieren, um den besten Weg zum nächsten Posten zu erwischen.

Sieger wurde ein Läufer aus Breslau. Zweiter wurde Jörg (61:43 Minuten). Der Dritte kam aus Warschau. Harald war 10 Minuten länger als Jörg unterwegs und wurde Vierter von Sieben.

Doch das Wichtigste an dieser Veranstaltung war, dass der Kontakt zu den polnischen Sportfreunden nach zwei Jahren wieder hergestellt werden konnte und wir auf die Teilnahme von polnischen Sportlern zu den Görlitzer OL-Tagen 2026 hoffen dürfen. (Harald)

Mit den sächsischen und künftigen Kadern in den Ferien unterwegs























Für eine Woche wurden die Jung-OLer zum jährlich stattfindenden Oster-TL eingeladen. Ca. 60 Kinder und Jugendliche aus ganz Sachsen folgten dem Ruf der Trainer. Zusätzlich kamen 15 Betreuer mit. Aus unserem Verein reisten Lieselotte, Ruth, Lisbeth, Valentin, Timm und Niklas sowie Sven als Betreuer mit. Wir trafen uns Montagmittag in einem Freizeit-Camp im tschechischen Doksy. Nach dem ersten typischen tschechischen Mittagessen (Gulasch mit Knedel) ging es auch schon zum ersten Training in den Wald. Hier erwarteten uns offene leicht belaufbare Wälder und was auf ersten Blick von der Strasse nicht erkennbar war, viele Felsformationen und Höhenmeter. Schnell teilten wir die Kinder und Jugendliche in Alters- und Leistungsklassen ein. Das erste Training war ein Score-OL. Hier gibt es keine fest vorgegebenen Routen, die von Posten zu Posten abgelaufen werden sollten, sondern die ideale Route musste selbst geplant werden, um in der vorgebenden Zeit so viele Posten wie möglich einzuholen. Sven machte sich mit den Jüngsten auf den Weg, die Posten an den Felsen zu finden. Es wurde ein fröhliches kraxeln. Da noch Ostern war, haben sich die Bahnleger etwas Besonderes ausgedacht. An einigen Postenstandorten warteten zusätzlich kleine Osterkörbchen mit süssen Überraschungen.

Der restliche Montag stand im Zeichen des Kennenlernens, Betten beziehen und Zimmer einräumen. Die Betreuer planten den nächsten Trainingstag. Ab 22:00 Uhr war theoretisch Nachtruhe.













So oder ähnlich gestalteten sich die nächsten Tage. Die Trainingsformen wechselten sich ab: Linien-OL, Partner-OL, Routenwahlen, Staffelstart, KO-Sprints, Kompass-OL. Dabei kam das Thema Freizeit nicht zu kurz neben 3 freien Nachmittagen war genug Zeit zwischen den Trainings oder nach dem Abendbrot bis zur Bettruhe. Da die Kinder immer noch genügend Power hatten, wurde das Springkissen, der Volleyballplatz oder die Tischtennisplatten gut genutzt. Auch Fahrten zum Einkaufen wurden von Kindern erbeten. Die von den Eltern mitgebenden Kronen mussten ausgegeben werden. Zwischendurch setzten die Betreuer mit den Kindern und Jugendlichen zusammen, um im Nachgang jedes Training intensiv auszuwerten. Eine interessante Zeit mit den Kindern, um deren Ausreden «äh» Erklärungen zu hören, warum einige Posten länger gesucht werden mussten. Da alle Kinder mit GPS-Trackern unterwegs waren, konnten wir sehr gut aufzeigen, was sie im Wald alles «angestellt» hatten. Für die Lernkurven ein sehr gutes Mittel.


















Die Wochenhöhenpunkte waren am Samstag der interne Wettkampf-OL und die Abschluss-Staffel am Sonntag. Mit allen Startern wurde mitgefiebert und lautstark angefeuert. Hier konnten die Kinder und Jugendliche beweisen, was sie gelernt haben. Als Betreuer der Jüngsten konnte ich mir folgende Aussage mitnehmen: «Vor einer Woche hätten wir es uns nicht getraut diese Route quer durch den Wald zu nehmen!». Mein Fazit: Die Woche hat sich gelohnt.

(Sven)

Malerische Meißener Altstadt

Foto 2026 04 18 41Sprintwettkämpfe sind oftmals Ereignisse, bei denen Orientierungsläufer nicht im Wald unterwegs sind. Dabei steigt sofort die Sichtbarkeit und führt zu Fragen bei Unwissenden. So ging es uns auch bei der diesjährigen Landesmeisterschaft im OL Sprint. Der Post SV Dresden hatte dazu nach Meißen eingeladen und schon der Weg zum Wettkampfzentrum auf dem Gelände des Landesgymasiums St. Afra löste unter Anwohner erstaunen aus: "Ist denn heute Wandertag?". Das könnten wir schmunzelnd aufklären.

Die Strecken führten uns durch die malerische Meißener Altstadt und auf die Albrechtsburg. Dabei mussten alle neben den teilweise gut versteckten Posten auch auf Fahrzeuge, Passanten und Pferdekutschen acht geben. Das Ziel war jeweils im WKZ gelegen, welches oberhalb der Altstadt lag, ebenso wie die Burg. Dadurch gab es anspruchsvolle Strecken mit vielen Treppen, Kopfsteinpflaster und Anstiegen zu bewältigen. Das Wetter meinte es gut mit uns, bei frühlingshaften Bedingungen konnte  die Pause zwischen den beiden Läufen gut zum Verweilen im WKZ - es wurde tolles Mittagessen angeboten -  genutzt werden.

Durch die Hektik, die bei Sprintwettkämpfen entsteht, ist die Fehlerquote etwas höher. Auch unsere Starter blieben davon nicht verschont. Aber es gab Podestplätze zu bejubeln:

Lisbeth Ullrich D12 2. Platz
Niklas Lemke H12 2. Platz
Valentin Brill H18 3. Platz

Darüber hinaus gab es weitere achtbare Platzierungen knapp außerhalb der Medaillenränge sowie sehr gute Ergebnisse in einzelnen Läufen. Hervorheben möchten wir auch die Wettkampfpremiere von Constantin Lerche, der sich kurzfristig zu einer Teilnahme entschlossen hat und dabei beide Läufe in die Wertung gebracht hat. Es war ein schöner Wettkampftag, wir danken für die tolle Organisation.

Familie Ullrich     (Weitere Fotos in der Bildergalerie)