Veranstalter


Bei hochsommerlichem Wetter machten sich am 17.07.2026 Harald, Silvio und Dani auf den Weg zu den Markersdorfer Hortkindern. Auf ausdrücklichen Wunsch von Thilo konnten wir unseren schönen Sport bei gut 30 6-10jährigen Kindern vorstellen.












Mit einem Go4O-Parcour auf dem Sportplatz durch alle Schwierigkeitsstufen waren alle gut beschäftigt, es gab viele Aha-Momente bei den Kids, viel Begeisterung und Thilo konnte seinen Freunden zeigen, was er schon kann.

Eine gelungene Veranstaltung für alle und vielleicht treffen wir ja einige der Kinder wieder beim Schnuppertraining zum Schuljahresstart!

Dani

Deutsche Meisterschaften in der Staffel und Bestenwettkämpfe Mannschaft
























Am Wochenende trafen sich die OLer im Erzgebirge im Sportpark von Rabenberg. Das Wettkampfzentrum war erste Klasse. Alles war kompakt beieinander, Start, Ziel, übernachten und verpflegen. Das Wetter bot von Sonne, Wolken und Regen ein breites Spektrum an.

Geladen hatten der Lengefelder OL-Verein zu den Deutschen Meisterschaften Staffel und zu den Bestenwettkämpfen Mannschaft. Der Unterschied zwischen Staffel und Mannschaft liegt darin, dass bei der Staffel die Läufer nacheinander Starten und jeder alle Posten holen muss. Bei der Mannschaft straten sie gemeinsam und die Posten (bis auf die Pflichtposten) werden untereinader aufgeteilt.













Sportlich gesehen, konnten unsere Jüngsten erste und zweite Plätze erzielen. In der Wertung konnten Lisbeth und Niklas mit Unterstützung aus Dresden  (mit Ole) den Staffelwettkampf gewinnen.Bei der Mannschaft belegten sie in gleicher Besetzung am darauf folgenden Tag den zweiten Platz. Ruth konnte sich an beiden Tagen auf den ersten Platz gesellen. Sie ist für die Staffel von Robotron Dresden mitgelaufen. Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Malte startete in der Staffel des Preetzer TSV mit Annika und Konrad Stamer in der Herren Elite. Mit einer Dame im Team konnten sie sich auf Platz 5 bei der Staffel einreihen. Bei der Mannschaftswertung machte ein Abstimmungsfehler eine bessere Platzierung auf dem Treppchen zunichte, es wurde dann eben Platz 4.
Sonst tummelten sich Lieselotte, Dani, Petra, Katrin, Chalia, Timm, Jörg, Silvio, Holger und Sven in verschiedenen Staffeln.
Insgesamt ein schönes Wochenende gemeinsames Wochenende. So wurde die freie Zeit zusammen für Spiele und Gespräche genutzt. So stellen wir uns gemeinsame Tage im Verein vor, Sport machen, Erfolge sowie Erfahrungen feiern und Zeit für ein entspanntes Miteinander.

In einem zumeist gut belaufbaren Gelände mit einigen Höhenmetern konnte die Altersklasse 12 des OL Görlitz die Gegner überraschen.

D / H12 

Gold für Niklas und Lisbeth - Herzlichen Glückwunsch.

Die weiteren Ergebnisse:

H19

Bronze für Malte und Valentin

Rahmenlauf mittel

Dritter Platz: Ruth und Harald

Mit sportlichen Grüßen 

Harald 

Orientierungsläufer auf den Görlitzer Straßen unterwegs

Am Sonntag, dem 7.6.2026 war es wieder einmal so weit. Bei herrlich sonnigem Wetter fand in Görlitz und Zgorzelec der 21. Europamarathon statt. Im Angebot waren neben den klassischen Laufstrecken Marathon, Halbmarathon, 10 km und 5,6 km, die Walking Distanzen 10 km und 5,6 km, der 1,5 km Birkenstock Kinder und Jugendlauf und der 400 m Bambinilauf. Zusätzlich konnten über die Marathon und Halbmarathon Distanz Frauen, Männer und Mix Staffeln an den Start gehen. Insgesamt waren knapp 3000 Läuferinnen und Läufer am Start.

Der OL Görlitz war mit 22 Läuferinnen und Läufern auf den Distanzen Bambini, 1,5 km, 5,6 km, 10 km, einer HM und einer Marathon Staffel vertreten. Podiumsplätze in ihren jeweiligen AK errangen Luis, Chalia, Ruth, Petri, Leonard, Vali und die Staffel mit Conny, Steffi, Markus, Jörg. Lieselotte war für die 1,5 km und 5,6 km startberechtigt und lief auf beiden Strecken aufs Podium - Chapeau.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
- 10 km – Timm 10. AK, Leonard 2. AK, Vali 3. AK
- 1,5 km – Lieselotte 1. AK, Lisbeth 5. AK, Niklas 11. AK, Thilo 57. AK, 
- 5,6 km – Luis 1. AK, Leo 7. AK, Lieselotte 2. AK, Chalia 3. AK, Jonathan 7. AK, Ruth 3. AK, Petri 3. AK, Philipp 37. AK
- HM-Staffel – Mario + Sandra (Diakonie) 5. Platz
- M-Staffel – Conny, Steffi, Markus, Jörg 3. Platz
- Bambini Lauf Elias Lemke und Alma Tischer – ohne Zeitmessung oder Platzierung

Alles in allem ein gelungener Auftritt der Sportler unseres Vereins bei einer sehr schönen und gut organisierten Veranstaltung des Europamarathon Vereins aus Görlitz. (Jörg)

Warmes Sprint-Wochenende im Harz























Aus Görlitz machte sich über das Pfingstwochenende ein achtköpfiges Team am Freitag auf den Weg nach Bad Harzburg. Die erste Herausforderung des Wochenendes bestand darin, das Programmheft zu verstehen, denn dieses war an einigen Stellen doch sehr umständlich geschrieben.

Der Samstag startete mit Nullzeit um 13:00 Uhr recht gemütlich. Auf dem Programm stand die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft Sprint. Für Timm, Valentin, Chalia und Malte ging es zusätzlich um die Qualifikation für die allerersten Deutschen Meisterschaften im Knock-Out-Sprint.

Auf den sehr leichten und läuferisch sehr schnellen Bahnen konnten sich Valentin, Jörg und Malte für das A-Finale qualifizieren. Jörg gewann seinen Vorlauf mit einem sehr starken Lauf und über 50 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Malte schaffte zusätzlich die Qualifikation für den Knock-Out-Sprint.





















Am Sonntag wurden dann die Finale der Deutschen Meisterschaft Sprint in der kleinen historischen Stadt Osterwieck ausgetragen. Nullzeit war bereits um 10:00 Uhr. An diesem Tag zeigten alle B-Finalisten, dass sie sich am Vortag durchaus auch für das A-Finale hätten qualifizieren können. Niklas gewann sein B-Finale in der H12. Timm (H18) und Sven (H45) wurden jeweils Zweite in ihren Läufen. Bianca belegte Platz 5 mit nur 40 Sekunden Rückstand auf Platz 1. Chalia konnte sich im stark besetzten B-Finale auf Platz 8 vorkämpfen. Die A-Finalisten waren an diesem Tag etwas weniger erfolgreich. Valentin rettete mit seinem Lauf Platz 10. Jörg und Malte müssen wohl nochmal an den Grundlagen arbeiten – also ran ans Backen.












Am Nachmittag musste Malte dann noch im Halbfinale der DM Knock-Out-Sprint an den Start. Aufgrund des Livestreams musste er bereits um 16:00 Uhr in die Quarantäne, damit die Läufer keine Informationen vom Wettkampfgeschehen mitbekommen konnten. Startberechtigt waren nur die Altersklassen D/H16, D/H18 sowie D/HE. Alle anderen waren herzlich eingeladen, als Zuschauer vorbeizukommen. Das Wettkampfzentrum befand sich auf einem Vierseitenhof und bot die perfekte Kulisse für dieses Event. Die Halbfinale liefen von 16:50 Uhr bis 18:20 Uhr im 10-Minuten-Takt.

Maximale Beteiligung mit viel Erfolg und tollen Erfahrungen.



Die 24h von Heyda waren das Ziel von unserem Verein. Insgesamt gingen 21 Starter! vom OL-Görlitz in die Läufe. Diesmal gab es von allem etwas.

6H – Görli-Kids

Luis, Ruth, Leo, Lisbeth und Jonathan

12H-Görli-Day

Sven, Bianca, Chalia, Leonard, Steffi, Mario

24h-Görli-Night

Malte, Jörg, Markus, Lieselotte, Lars, Loreen






















Dazu noch Silvio und Dani, welche mit „Gleich wieder da“ in einer 12h Staffel liefen und unsere 2 Junioren Timm (12h – Team „TRACK“) und Valentin (12h – Team „TRICK“).

Natürlich gehören zu so einem 24h ein bisschen Schlamm bei der Anreise und schöne kalte und dunkle Nächte – wofür gesorgt war. (es war stockfinster ohne Mond und knapp über 0 Grad)

Das Ganze war natürlich wieder großartig organisiert, auch wenn man sich ein wenig mehr Essensmöglichkeiten gewünscht hätte. Und schon ging es los und unsere Kids machten richtig Ballet, gefolgt vom 24h-Team, was zwischenzeitlich sogar mal auf Platz 15 verweilte. Mit einem famosen Zielsprint konnte sich das Kids-Team einen absolut grandiosen 3.Platz sichern. Davor nur ein 3er „Eliteteam“ und ein tschechisches Team – Wahnsinn! Jeder war voll motiviert und hat gezeigt, was in ihm steckt – da bekommt man selbst beim schreiben noch Gänsehaut.

Das 12er Team hat souverän sein Pensum abgespult - Platz 47 am Ende – viel mehr war aufgrund der mittlerweile richtig großen Konkurrenz und 109 Teams nicht drin. Prima Leistung!

Im Reich der Felsen

Auch am 3.05.26 fanden sich sieben Görlitzer OLer an der Kammbaude in Hain/ Oybin ein, um am 2. Wettkampftag des Saxbo an einem verlängerten Mittel-OL teilzunehmen. Als jüngste Starterin des Vereins versuchte sich Marlene das erste Mal mit Begleitung an einer offenen Fähnchenbahn und kam am Ende gut gelaunt ins Ziel, wo erst mal reichlich Wasser mit Sirup getrunken wurde.

Über 200 angemeldete Läufer und Läuferinnen folgten dem Ruf der Felsen – und damit auch der Höhenmeter. Wohl dem, der nach dem ersten Saxbo Tag noch ausreichend Reserven und lockere Beine hatte.

Wieland Kundisch (USV TU Dresden) war an diesem Tag für die Bahnlegung verantwortlich und das bedeutete nach Meinung einiger erfahrener OLer, dass mit vielen anspruchsvollen Felsenposten zu rechnen sei. Das bewahrheitete sich dann auch kurz nach der Kartenentnahme am Start: insgesamt waren deutlich mehr Felsposten als am Vortag zu absolvieren. Zudem waren viele kurze Postenverbindungen vorhanden, was den OLern gute Feinorientierung und hohe Konzentration abverlangte.

Das Besondere an diesem Wettkampftag war ein Kartenwechsel für die meisten Kategorien. Zu Beginn und am Ende wurde im felsenreichen, steilen Gelände auf einer Karte mit Maßstab 1:7500 gelaufen. In der Mitte der Strecke wurde auf eine Sprintkarte Maßstab 1:3000 gewechselt, die gleich auf die Kartenrückseite gedruckt war. Der Einstieg in die Sprintkarte war der Vorplatz der Burg Oybin auf halber Höhe. Hier war sicherlich der gut dran, der sich schnell in die Sprintkarte einlesen konnte und in den Treppenauf- und Abgängen zurechtfand. Insgesamt führte der Sprintteil durch offenes, parkähnliches Gelände im Zentrum von Oybin.

Aus meiner Sicht sorgte der Kartenwechsel für einen besonders abwechslungsreichen und spannenden Lauf. Es hat wieder einmal viel Spass gemacht beim Saxbo mitzulaufen!

Ergebnisse:

Marlene: HDR (offene Fähnchenbahn selbe Bahn wie D/H10Fähnchen) 14. Platz mit 35:42 (2,6km; 80 Hm; 6 Posten) - mit Begleitung;

Lieselotte D14: 11. Platz mit 1:01:43 (3,3 km; 185Hm; 17 Posten);

Loreen D14: 13. Platz mit 1:03:39 (3,3 km; 185Hm; 17 Posten);

Gundula T/DirMS: 14. Platz mit 59:00 (3,3 km; 185 Hm; 17 Posten);

Valentin H18: 8. Platz mit 1:08:00 (4,5 km; 365 Hm; 21 Posten);

Lars H45: 28. mit 2:05:00 (3,8 km; 270 Hm; 20 Posten);

Harald H60: 14. mit 1:12:52 (3,3 km; 210 Hm; 18 Posten);

(A: Gundula)

Höhenmeter statt Kilometer

Was für ein Tag im Wald! Der Samstagslauf der diesjährigen SAXBO 2026 hat wieder einmal gezeigt, warum diese Veranstaltung fest im OL-Kalender vieler Vereine steht – und warum man sich auf die tschechischen Nachbarn einfach verlassen kann: perfekt organisierte Wettkämpfe, anspruchsvolle Bahnen und diesmal auch noch bestes Laufwetter.

Für den Orientierungslauf Görlitz ging es früh an den Start, die Karten wurden studiert, die Postenbeschreibungen gecheckt – und dann hieß es: Kompass ausrichten, Tempo finden und rein ins Gelände. Schon nach den ersten Metern wurde klar: Heute zählen weniger die Kilometer auf der Uhr, sondern vielmehr die Höhenmeter in den Beinen. Kurze, knackige Strecken mit ordentlich Profil verlangten saubere Routenwahl und gutes Tempogefühl.

Typisch SAXBO: technisch anspruchsvolle Passagen wechselten sich mit schnellen Teilstücken ab. Wer hier „nur drauflos lief“, zahlte schnell Lehrgeld. Viele Posten lagen diffizil im Hang, oft unscheinbar platziert – da war präzises Kartenlesen gefragt. Die Devise lautete einmal mehr: „Erst denken, dann laufen.“ Wer den Flow zwischen Karte und Gelände gefunden hat, konnte richtig Zeit gutmachen.

Unsere Läuferinnen und Läufer zeigten solide Leistungen. Es gab einige saubere Läufe „ohne große Zeitverluste“, aber natürlich auch die klassischen OL-Momente: ein kleiner Parallelfehler hier, ein kurzer Suchkreis dort – gehört einfach dazu. Gerade in den steilen Passagen wurde deutlich, dass die Bahnleger kein Erbarmen hatten: Höhenmeter sammeln war Pflichtprogramm.

Besonders positiv: Die Stimmung im Team war top. Im Ziel wurde wie immer gefachsimpelt – über Routenwahlen, verlorene Sekunden und „den einen Posten“, der einfach nicht sofort kommen wollte. Genau diese Mischung aus Herausforderung, Naturerlebnis und Gemeinschaft macht den Reiz unseres Sports aus.

Fazit: Ein gelungener zweiter Tag der SAXBO mit allem, was das OL-Herz begehrt – technisch fordernd, körperlich intensiv und bei traumhaftem Wetter. Und Sonntag ging es weiter – neue Karte, neue Chancen, neue Fehler ?

Gut Karte!

Ergebnissen: www.saxbo.de/Ergebnisse

(A: Steffi & Markus)














Die diesjährige SAXBO startete untypisch in der Nähe von Rumburg im Camp Valdek. Harry Männel hatte sich um eine Sprintkarte im und um das Camp Valdek gekümmert plus ein angrenzendes Waldstück im Maßstab 1:6666 kartiert.

Da der Vortag der SAXBO mit dem 1. Mai als Feiertag frei war, gab es für die OLer diese Gelegenheit sich auf die SAXBO einzustimmen.

Und so gingen 4 OLer aus Görlitz voller Vorfreude auf das SAXBO Wochenende an den Start. Malte wurde, noch etwas Bauingenieurball müde, am Bahnhof Ebersbach-Neugersdorf aufgenommen. Gegen 11 Uhr kamen wir bei bestem Wetter im Camp Valdek an. Das Camp ist eine Art Ferienlager ähnlich dem Querxenland, nur deutlich kleiner. Auf dem Gelände des Camps war ein Sprint mit insgesamt 25 Posten aufgebaut. Man konnte auf 6 Bahnen und dem Gesamtpostennetz starten. Die Karten waren laminiert und deswegen etwas unhandlich. Jeder durfte alles laufen und das so oft er wollte.

Drei Posten lagen im Tiergehege des Camps. Die Bewohner, zwei Schweine und drei Gänse, reagierten unterschiedlich auf die OLer. Während die beiden Schweine von den herumwieselnden OLer’n kaum Notiz nahmen, verteidigten die Gänse ihr Revier. Kampfeslustig wurde der jeweilige OLer fauchend angegriffen, kam er dem Federvieh zu nahe.

Am Nachmittag ging es dann mit freien Startzeiten in den angrenzenden Wald. Viele Steine und Kahlschläge prägten eine gut aufgenommene Karte im seltenen M 1:6666. Die Bahnen waren farblich gekennzeichnet. In Summe war der Wald gut belaufbar. Die Höhenmeter hielten sich in Grenzen. Die Menge an anzulaufenden Posten erforderte ein gutes Maß an Konzentration.

Ergebnisse:

Elite 8,6 km 150 hm 32 Posten:              Malte 66:22 min Platz 2
Rot 5,6 km 90 hm 27 Posten:                  Vali 44:32 Platz 2; Jörg 57:59 Platz 6
Blau 3,6 km 60 hm 17 Posten:                               Lieselotte 65 :00 Platz 10

Ein überraschendes Ergebnis

















Am 19.04.2026 fand der erste richtige Knock-out-Sprint-Wettkampf in Annaberg-Buchholz statt. Die Jugend der TU Dresden organisierte diese Veranstaltung. Wir starteten gegen 10:00 Uhr in den Qualifikationslauf. Diesen begannen alle sehr ruhig, sodass niemand 100 % gab, denn das einzige Ziel war es, den Lauf in Wertung zu bringen. Anschließend wurden wir nach einer zuvor festgelegten Reihenfolge in 6er-Gruppen für das Halbfinale eingeteilt. Gegen 11:00 Uhr startete dann das Halbfinale. Hier gingen die Läufer im Massenstart an den Start. Im Vorstart fand die sogenannte „Runners Choice“ statt, bei der sich die Läufer innerhalb von 20 Sekunden für eine Streckenvariante entscheiden mussten. Die ersten beiden Läufer, die ins Ziel kamen, qualifizierten sich für das Finale. Für Malte gab es gute Chancen, ins Finale zu kommen. Er führte den Großteil der Strecke, doch am Ende gab es einen langen und steilen Anstieg, an dem sich zwei andere Läufer durchsetzen konnten, sodass Malte die Qualifikation knapp verpasste. Für Chalia gab es keine großen Hoffnungen, sich für das Finale zu qualifizieren. Sie startete in einer Gruppe, in der mindestens drei Läufer deutlich erfahrener waren und gegen die sie kaum eine Chance hatte. Sie absolvierte jedoch einen fehlerfreien Lauf und setzte gezielt ihre Taktik ein. Durch Fehler der anderen Läufer schaffte sie es als Zweite ins Ziel und qualifizierte sich damit überraschenderweise für das Finale. Vor dem Finale gab es eine längere Mittagspause. Die Jugend der TU Dresden stellte sicher, dass es uns an nichts fehlte. Es gab kalte und warme Getränke, Kuchen sowie verschiedene herzhafte Speisen. Das Wettkampfzentrum befand sich an einer Sporthalle, in der wir während der Pause das schlechte Wetter aussaßen und uns auf das Finale vorbereiten konnten. Nach dem Regen hatte sich die Temperatur deutlich abgekühlt, sodass die meisten Läufer in ihren Taschen nach zusätzlicher Kleidung suchten. Dann starteten im 15-Minuten-Abstand zunächst die B-Finale (alle Läufer, die sich nicht für das Finale qualifiziert hatten) und anschließend das A-Finale. Im A-Finale mussten die sechs Läufer ihr Können unter Beweis stellen, um sich einen Platz auf dem Treppchen zu sichern. Passend zum Beginn des Finales begann es leider leicht zu regnen. Chalia gab ihr Bestes und nutzte ihre letzten Energiereserven, hatte jedoch aufgrund einer nassen und beschlagenen Brille Probleme beim Kartenlesen und musste etwas Tempo herausnehmen. Am Ende kam sie dennoch glücklich als Sechste ins Ziel. Malte hingegen erlief sich im B-Finale den 4. Platz. Für uns beide war es eine gelungene, abwechslungsreiche und spannende Veranstaltung.

Malte & Chalia

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