
Am Sonntag, dem 12.4.2026, nahmen drei `Fuß-OLer` des OL Görlitz die Gelegenheit wahr, in unserem Hauswald am Berzdorfer See an einem Fahrrad OL – MTB-O teilzunehmen. Der MTB-O wurde von den Mountainbikern des SV Sonnenland, Wehrsdorf und Zittau organisiert. Die Grundkarte wurde vom OL Görlitz zur Verfügung gestellt und auf die Bedürfnisse des MTB-O von Daniel Härtelt (SV Sonnenland) angepasst bzw. aktualisiert.
Von den verschiedenen Spielarten des Orientierungssports ist der, der mit dem Fahrrad ausgetragen wird, sicherlich der Schnellste. Grundsätzlich ist beim MTB-O das Fahren nur auf den in der Karte eingezeichneten Wegen erlaubt. Die Kartensignaturen der Wege sind so gemacht, dass der Sportler die Geschwindigkeit, mit der sie befahren werden können, erkennen kann. Die Postenstandorte befinden sich an den Wegen, die befahren werden dürfen. Daraus folgt, dass die Techniken des Fuß-OL beim MTB-O nur wenig zur Anwendung kommen. Feinorientierung, attack point, Auffanglinie, Leitlinie usw. sind hier wenig gefragt. Vielmehr ist es wichtig, aus der Karte die optimale Route auf den eingezeichneten Wegen und Pfaden zu finden. Heißt, die Entfernungen unter Berücksichtigung der Befahrbarkeit der Wege und der Höhenlinien sind richtig zu lesen.
Da man die Hände zum Radfahren braucht, wird die Karte beim MTB-O in einen Kartenhalter am Lenker geklemmt. Dort findet auch der Kompass seinen Platz. Dabei muss man aufpassen, dass dieser nicht vom Metall der Lenkkopflager abgelenkt wird. Eine Postenbeschreibung gibt es nicht. Die Postenstandorte sind offensichtlich und immer am Wegesrand. Die Postencode findet man auf der Karte neben dem Postenstandort.
Die drei Oler aus Görlitz traten in Ihrem ersten MTB-O in der Klasse Offen Lang an. Diese war mit knapp 10 km Luftlinie und 230 hm angegeben. Die Optimalroute war mit rund 17 km beziffert. Auf dieser Strecke waren 10 Posten einzusammeln. Sie erreichten die Plätze 4 (Philipp), 2 (Markus) und 1 (Jörg).
Den Dreien hat es Spaß gemacht und die Motivation einen weiteren MTB-O mitzumachen ist da. (A: Jörg)

Zum 01.04.2026 beendeten wir die Hallen-Wintersaison mit einem sehr überraschenden Training.
Die erste Überraschung war, dass wir Oler ausnahmsweise die sehr schöne und moderne Sporthalle am Windmühlenweg nutzen durften.
Die zweite Überraschung war der eben mal von Dani angesetzte Lauftest im Gelände. Alle OLer bewältigten die Strecken (1, 2 oder 3 km) prima, hervorzuheben ist da aber unser Leo, der nach 2 km meinte, er laufe eben mal die 3.000m (und das in einer sehr guten Zeit).
Die dritte Überraschung gab es dann in der Halle – die für das Training verantwortlichen Lieselotte und Loreen hatten eines feine österliches Staffelspiel vorbereitet, so dass nach der für einige doch „harten“ Überraschung Nummer 2 nun der Spaß im Vordergrund stand.
Wir wünschen allen ein schönes Osterfest und unseren Sachsen-Kadern ein tolles Oster-Trainingslager in Tschechien. (A: Dani)
Bei den Zwergen im KiEZ
Der Frühling erwacht und die Orientierungsläufer drängt es in die freie Natur. Die ersten Wettkämpfe warten. Dafür wollen wir uns und unsere Kinder gut vorbereiten. Im Wintertraining legten wir wichtige Grundsteine. Den ersten Anlauf machten wir bereits am 28.02. mit dem von Harald organisierten Orientierungslauf im Lauschken.
Am Wochenende vom 20. bis 22.03. ging es rund im und ums Querxenland in Seifhennersdorf richtig zur Sache. Fast 100 Teilnehmer haben sich angemeldet. Allein ca. 40 kamen aus unserem Verein. Vereine aus Dresden und weitere Gäste stellten die weiteren Teilnehmer. Aber auch Tagesgäste vom OL Wehrsdorf nutzten die Gelegenheit wieder fit mit der Karte zu werden.
Am Freitag starteten wir vor dem Abendbrot mit einem Sprint im und um den KiEZ. Dieser wurde von Harry Männel vom OL Wehrsdorf veranstaltet. Nach der Stärkung am Buffet kamen wir alle zur einer Eröffnungsrunde zusammen. Anschliessend planten die Trainer die Feinheiten für den Samstag. Malte hatte ein Training mit 5 Stationen für den Vormittag und Nachmittag erarbeitet. Dabei gings um Kompass-OL, Orientieren mit reduzierten Karten, Linien-OL, Arbeiten mit Postenbeschreibungen und Wählen der verschiedenen Routen.
Die Angebote der 5 Stationen wurden am Vormittag und am Nachmittag rege angenommen. Ein Regenschauer ließ das Training am Nachmittag pünktlich beenden. Fast alle konnten sich rechtzeitig ins Trockene retten. Vor dem Abendbrot bot Dani noch ein Fitnessprogramm mit Dehnen und Koordinationsübungen an. Recht Viele nahmen die Chance wahr, sich für die nächsten Läufe wieder fit zu machen.



Mit 19 aktiven Görlitzer OLerInnen startete die Wettkampf-Saison 2026 - und das zur traditionellen Radebeuler Saisoneröffnung.Die Radebeueler Sportfreunde luden wieder in den Spitzgrund ein und bereiteten uns anspruchsvolle Bahnen vor. Alle unserer OLerInnen brachten ihre Bahnen in Wertung und sammelten „nebenbei“ wertvolle Erfahrungen in Sachen Höhenbild-Lese- und Brombeerranken-Ausweich-Taktiken. Für unsere Jüngsten wurden sehr anspruchvolle Bahnen gelegt. Die Posten lagen nicht am Wegesrand. sie mussten schon im Wald möglichst genau angelaufen werden. Alle haben ihre Posten in der richtigen Reihenfolge gefunden. Toll gemacht.
Für diese Mühen wurden wir im Ziel mit einem feinen Kuchenstand belohnt.

Die Ergebnisse im Einzelnen:



Alle 2 Jahren laden wir zum Nikolaus-Orientierungslauf ein. Ein Spass für Klein und Gross. Mit einer Rekordbeteiligung von ca. 400 Läufern wurde unsere Einladung angenommen. Am Ende mussten wir leider Anmeldungen ablehnen, da die Teilnehmerzahl auf 400 beschränkt war. So viele Teilnehmer haben wir als OL Görlitz bei einem eigenen organisierten Wettkampf noch nie gesehen. Eine Herausforderung, die wir gern angenommen haben und nach unserer Einschätzung gut gemeistert haben. Wie seht Ihr dies?
Na gut, den Start mussten wir um ca. 15 Minuten verschieben, aber Dani hat die wartenden Starter etwas auf Trapp gehalten und beim Auslesen hat es auf den 1er-Bahnen etwas gedauert. Dafür waren die Bratwürste vom Fleischer Büchner und die Brötchen von der Bäckerei Tschirch lecker. Ebenso war das Kuchenangebot sehr vielfältig und geschmackvoll. Ach ja, … und gelaufen, gesucht und gefunden wurde auch fleissig. 7 Bahnen wurden angeboten von kurz bis XXL. Der persönliche Einsatz war sehr gross. Einige holten sich sogar eine Beule oder gar mehr. Dino sind eben sehr hart und unnachgiebig. 
Am Ende zählten wir ca. 800 erfolgreich absolvierte Läufe.
Wir bedanken uns bei allen Läufern, die zu uns gekommen sind, die Werbung für unser Veranstaltung gemacht haben. Vielen Dank.

Ein weiterer Dank geht an die Leitung des Saurierpark Kleinwelka, die diese Veranstaltung uns gestattet haben. Bei so freundlichen Gastgebern kommen wir gern wieder und wir hoffen, dass wir als willkommene Gäste in spätestens 2 Jahren wieder kommen dürfen.

15 Görlitzer nutzen am Trainingstag des Vereins (durch den Feiertag fand kein Training statt) das verlockende Angebot aus Pulsnitz.
Erstmals wurde durch Pulsnitz gelaufen. Bei Sonnenschein und Temperaturen um 4°C musste jeder Läufer für sich die richtige Bekleidung finden.
Kurzer Weg zum Start, Wechsel zwischen Wohngebieten und offenen Flächen. U.a. ging es durch den großen Park einer Klinik mit anspruchsvollen Posten.
Die Zwischenzeiten zeigen, dass bis zur Ziellinie mit hohem Einsatz gekämpft wurde.
Alle Görlitzer kamen glücklich ins Ziel, welches sich gleich neben der Sporthalle befand. Somit waren wir schnell wieder im Warmen.
Tolle Bedingungen und super geplant. Und dann gab es für jeden einen kleinen Pfefferkuchen.
Da war es selbstverständlich, dass wir uns entsprechend beim Veranstalter bedankten.
Besonders erfreulich ist, dass auch Görlitzer Kinder mit wenig Erfahrung diese Gelegenheit nutzen, um dazu zu lernen.
Harald Juras
Die Ergebnisse der Görlitzer im Überblick:


Freitag 07.11. startete der diesjährige Fackellauf. Diesmal wurde der Lauf in das Stadion der Freundschaft verlegt. Bauarbeiten auf der Stadtbrücke machten die Änderung notwendig. Statt eine oder zwei Runden über die Altstadt- und Stadtbrücke wurden viele Runden im Stadion gedreht. Fast 150 kamen trotz der Änderung an den Start. Das Wetter spielte auch mit, kein Regen, kein Wind und für die Jahreszeit angenehme Temperaturen um die 10°C.
Die Jüngsten liefen 2 Runden. Vom OL lief fast unbemerkt Anna mit. Auf der mittleren Strecke starteten aus unseren Reihen Lieselotte und Jonathan. 12,5 Runden rannten Connie, Valentin, Malte, Leonard, Mario und Sven. Nach meinem Eindruck waren Alle mit ihrem Lauf zufrieden. Besonders hervorzuheben sind die Bronzeplätze von Valentin auf den 5 km und von Lieselotte auf den 3 km als jeweils Gesamtplatzierte.

Zwei Tage später rief der erste Paarlauf in Niesky in der Saison 2025/2026 auf den Sportplatz des Gymnasiums in Niesky. 3 Pärchen von unserem Verein gesellten sich dazu. Das Lauf Paar von Markus erhielt familieninterne Unterstützung vom Lisa. Sonst starteten Leonard mit Malte und Bianca mit Sven. Besonders schnell liefen die jungen Männer. Mit 9002 Meter schafften sie eine magische Grenze. Für den ersten gemeinsamen Lauf eine klasse Leistung.
Was sind die nächsten Events in 2025, die unsere OLer von der couch hervorlocken sollten:
12.11. Paarlauf Görlitz
19.11. Pulsnitzer Pefferkuchen OL oder Crosslauf Rothenburg
06.12. Nikolaus-OL
17.12. Paarlauf Görlitz
28.12. Silvesterlauf

Anhaltender Regen in Görlitz „verscheuchte“ uns am Sonntag früh 08:00 Uhr aus Görlitz. Bianca, Vreni, Stine, Harald, Mario, Timm, Jonathan, Niklas und Sven starteten in Richtung Krausnick. Der Wettergott hatte mit uns ein Einsehen. Der Regen hörte vor Erreichen des Zieles auf und setzte die ganze Zeit nicht wieder ein. Die Temperaturen lagen bei 12 Grad und der Wind schlief. Also sehr gute Voraussetzungen für eine intensive sportliche Betätigung. 




Ca. 160 Starter folgten dem Aufruf des TSV Karlshorst in die Krausnicker Berge. Das Gebiet entpuppte sich als schönster OL-Wald. Der Waldboden war stark bemoost und mit Heidelbeerbüschen durchsetzt, aber Laufbehinderungen, wie brachliegendes Unterholz oder große Brombeerfelder fehlten fast vollständig. Somit waren die Voraussetzungen für schnelle Quergänge gegeben. Die feinen Tälchen und Hügelkuppen schafften mit dem weichen Waldboden dennoch anspruchsvolle Laufbedingungen. Insgesamt aber ein Traum an Wald für jeden OLer. Die Einzigste extreme Herausforderung bestand in den vielen essbaren Pilzen, die unterwegs stehen gelassen werden mussten. Überall reichlich Maronen und andere leckere Pilze. Naja, wir waren ja auch zum Orientierungslauf und nicht zum Pilze sammeln im Wald.
Zurück zum Sport. Für unsere Jüngsten bestand heute die Aufgabe Erfahrungen sammeln, sicher durchkommen und alle Posten in der richtigen Reihenfolge anzulaufen. Stine und Jonathan haben es (unfreiwillig) gemeinsam gut gemeistert. Vreni als „Neuling“ hat sich in ihrem 2. Wettkampf auf der anspruchsvollen D14-Bahn mit geringem Abstand zu ihren Mitkonkurentinnen prima durchgekämpft. Niklas hat heute nur einen Posten suchen müssen, er war einmal zu zeitig abgebogen. Dennoch hat er sich wieder eingefuchst und seinen Lauf in Wertung gebracht. Timm probierte sich in der höheren Altersklasse (H18) aus und dies mit sehr gutem Erfolg! Die Erwachsenen in unserer Runde kamen in ihren jeweiligen Altersklassen bzw. Bahnen auf die Platzierungen 2 und 3. Ebenfalls Topp-Ergebnisse! Allen herzlichen Glückwunsch. Als Belohnung gab es von Vreni und Stine mitgebrachten leckeren Pflaumenkuchen. Vielen Dank! 
Schön, dass ihr euch zum Sonntag zeitig aufgerafft habt, mitzukommen. Vielleicht sehen wir uns wieder beim am 07.11. beim Fackellauf ,am 19.11. beim Rothenburger Crosslauf oder beim 1. Pulsnitzer Pefferkuchen OL (Sprint) bzw. spätestens beim Nikolaus-OL am 06.12. im Saurierpark Kleinwelka.
Sportliche Grüße Sven



Mit einer Rekordbeteiligung von 136 Läuferinnen und Läufern konnte der 28. Lauf am Berzdorfer See am 19.10.2025 gestartet werden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt begannen wir mit den Vorbereitungen im Hafen von Hagenwerder, der Pavillon für die Anmeldung und Zeitnahme wurde aufgebaut sowie ein Zelt für die Kleiderablage. Die Strecke markierten wir mit Kreide und die Streckenposten wurden eingewiesen. An der Wende postierte sich wieder Jens mit seiner Musikbox und seinem Fotoapparat.
Um 10:00 Uhr schickten wir bei inzwischen fast 10 °C die die jüngsten Läufer auf die 1 km Strecke. Mit kräftigem Applaus wurden sie ins Ziel gepeitscht. Anschließend starteten alle anderen Läufer gemeinsam auf ihren verschiedenen Strecken. Die 2,6 km Strecke liefen die Kinder bis 14 Jahre. Vom Hafen ging es in Richtung Westen, sie bogen dann in Richtung Gut am See ab, liefen daran vorbei und kehrten ins Ziel zurück. Die längeren Strecken rannten bis hinter die Blaue Lagune zum Wendpunkt mit Musik und Fotos (mal schauen wer da alles noch lächeln konnte). Die Frauen und Männer auf der 5,8 km Strecke absolvierten einmal diese Distanz, die 10,3 km Läufer durften zweimal zum Wendepunkt. Beide Strecken führten auch oben am Gut am See vorbei. Wer sich die „Zeit nahm“ konnte den schönen Blick auf den Berzdorfer See genießen, denn die Sonnen schien ungetrübt und so ergab der Sonnenschein mit der Herbstfärbung ein stimmungsvolles Bild.


Nachdem alle ihren Lauf beendet hatten, konnten wir die Siegerehrungen der jeweiligen Strecken getrennt nach Frauen und Herrn vornehmen. Auf den kurzen Strecken ehrten wir die jüngsten Nachwuchsläufer und es wurden alle auf die „Bühne“ aufgerufen. Sie erhielten eine kleine süße Überraschung. Leider streikte bei den Jüngsten auf der 1 km Strecker der Drucker, so dass leider ausgerechnet sie ohne Urkunde nach Hause gegangen sind. Sie haben (wie alle anderen Läufer auch) die Möglichkeit sich die Urkunden auf der Seite von RaceResult (https://my.raceresult.com/321459/results) selbst auszudrucken. Ebenso sind hier alle genauen Ergebnisse zu finden.
Von Seiten unseres Vereins Orientierungslauf waren viele Helfer an der Strecke, aber auch viele konnten selbst aktiv teilnehmen. Erwähnen möchten wir hier die Platzierten auf den Podesten.
Valentin Brill 1. Platz 5,8 km
Malte Borrmann 2. Platz 10,3 km
Steffi Neuwinger 3. Platz 5,8 km
Bilder findet ihr im Link: (folgt)
Für uns war es eine schöne Veranstaltung, hauptsächlich Dank eures zahlreichen Erscheinens. Das schöne Wetter tat sein Übriges dazu. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen bei den nächsten regionalen Läufen, z.B. Paarlauf im Stadion der Freundschaft, Fackellauf, Crosslauf Rothenburg, Silvesterlauf an der Eiswiese.
Eurer OL-Görlitz


Der diesjährige Jugendländervergleich fand in Osterburg statt und in diesem Jahr waren nicht nur unsere 3 Sachsenkader dabei, sondern wir fuhren mit 8 Görlitzer Olern nach Sachsen-Anhalt.
Am Freitag Abend nachdem die ersten Sachsen angereist waren, richteten wir uns in den Klassenzimmern einer Schule ein und es begannen einige Vorbereitungen für das Wochenende wie T-Shirts bemalen, Nägel lackieren…. .
Samstag starteten wir dann mit dem Frühstück ab 7.30Uhr und machten uns danach auf den Weg ins Wettkampfzentrum, wo uns eine tolle Stimmung und optimales Wetter erwarteten. Im Krumker-Holz fanden sowohl an diesem Tag der Einzellauf, als auch am Sonntag der Staffellauf statt. Schon in der Einzelentscheidung hatten sich die Sachsen mit guten Platzierungen einen optimalen Vorsprung erkämpft, in der Juniorenwertung etwas knapper als bei der Jugend.

Da in der Schule keine Duschen vorhanden waren, lud uns der angrenzende Fluss bei angenehmen Temperaturen zum baden ein. Danach ging es zurück ins Quartier und es ging an die Vorbereitungen für die traditionelle Abendveranstaltung mit Siegerehrung, an der sich jedes Bundesland mit einem Motto präsentiert. Unser Thema handelte von dem Lied „Ba-Ba-Banküberfall“ wo wir uns als Bankräuber verkleideten und in der Vorstellung Pokale und Medaillien klauten. Wir dichteten aus der Zeile „das Böse ist immer und überall“ am Ende „Sachsen siegt immer und überall“, was sich auch am nächsten Tag mit den Ergebnissen von den Staffelläufen bestätigte.
Der Sonntag startete für uns dann schon noch eine Stunde früher als am Vortag, aber trotzdem waren alle wieder sehr motiviert und auf der Wettkampfwiese wurden Zöpfe geflochten, in den Farben der Sachsen sich geschminkt, sowie dann auch kräftig angefeuert. Am Ende hatten wir wieder in Folge alle 3 Pokale erkämpft; … den Jugendpokal mit insgesamt 498 Punkten, den Juniorenpokal mit 130 Punkten und somit den Gesamtpokal mit 628 Punkten. Somit hatten wir einen Vorsprung von fast 200 Punkten zu Bayern und auf den 3. Platz folgte Niedersachsen von insgesamt 13 teilnehmenden Bundesländern. Nach der Siegerehrung traten die meisten Teilnehmer des diesjährigen JLVKs die Heimreise an und es war wieder für alle ein tolles, erfolgreiches Wochenende und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr in Lübeck.
Lieselotte
Das Wochenende begann schon am Freitag mit schönstem Herbstwetter. Bei herrlichem Sonnenschein starteten wir bei einem Bundesranglistenlauf im Sprint direkt in Bad Saarow. Hier überraschten unsere Senioren mit den besten Ergebnissen. In der Klasse der Herren über 60 erreichten Jörg den bronzenen Platz und Harald Platz 5. Platz. Beide waren über ihre Ergebnisse begeistert. Aber auch unsere anderen Starter konnten gute Platzierungen erzielen. Lieselotte bei den Mädchen bis 14 Platz 8., Bianca Platz 24 und Petri Platz 11. Die Jungs Valentin und Timm kamen auf die Plätze 6 und 7 sowie Sven auf Platz 26.
Danach konnten alle das schöne Wetter noch am Scharmützelsee genießen, einige mit einem Bummel am Strand oder gar mit einem kühnen Gang ins Wasser.
Leider begann der Samstag nicht so schön wie der Freitag aufhörte. Dicke Wolken hingen am Himmel, woraus es immer wieder regnete und der Wind blies auch recht ungemütlich. Heute standen die Deutschen Meisterschaften im Lang-OL auf dem Programm. Das Wettkampfzentrum war um die Marktgreifensteine in den Rauener Bergen platziert. Regen bedeutet meist für Brillenträger eine größere Herausforderung. Die Sicht ist da deutlich eingeschränkt. Petri, Petra und Holger wählten dieses Mal eine Sicherheitsvariante und starteten auf Rahmenbahnen. Die Platzierungen von Petra und Holger jeweils 3. sowie von Petri Platz 8 bestätigten ihre Entscheidungen. Alle anderen gingen in ihren Altersklassen an den Start. Im Wesentlichen standen gute Platzierungen im Mittelfeld am Ende in den Ergebnislisten. Für eine Deutsche Meisterschaft akzeptabel, auch wenn der ein oder andere mit besseren Platzierungen geliebäugelt hatte.
Lieselotte 11, Bianca 16, Valentin 8, Timm 11, Sven 28, Jörg 13, Harald 22.

Nach dem Wettkampf hieß es „trockenlegen“. Anschließend traf sich ein Teil zum Abendbrot. Lieselotte ließ sich die Abendveranstaltung nicht entgehen. Andere verbrachten gemütlich den Abend im Quartier.
Der Sonntag war von oben trocken und etwas wärmer, also gute Bedingungen für den Staffelwettkampf beim D-Cup. Als Verein verzichteten wir auf die Aufstellung einer D-Cup-Staffel. Somit konnten wir 3 Staffeln in der Rahmenkategorie melden und einen kleinen internen Wettkampf initiieren. Valentin, Timm und Holger waren die Startläufer. Das Valentin und Timm vor Holger ins Ziel kommen sollten, war schon auf Grund des unterschiedlichen Alters „normal“. Erwartet war auch, dass Valentin vor Timm ins Ziel kommt. So sah es auch am Sichtposten aus. Valentin kam als erster Läufer aller Rahmen-Staffeln vorbei. Aber beim Wechsel auf den zweiten Läufer hatten sich die Vorzeichen plötzlich geändert. Timm wechselte auf Platz 2 liegend auf Bianca vor Valentin, der Lieselotte den Staffelstab übergab. Nach der Runde von Lieselotte waren die Fronten wieder in die erwartete Richtung geklärt. Mit einem schnellen Lauf führte sie die Staffel auf Platz 1 bevor Jörg für das Team in dieser Wertung endgültig den Sieg sicherte. Unser zweites Team mit Timm, Bianca und Sven erreichten am Ende Rang 7 und das Team Holger, Petra, Petri Rang 23. Bei 56 an den Start gegangenen Staffeln, ein prima Ergebnis für unseren Verein.
Mit diesen schönen Erfahrungen haben wir die Hoffnung, dass wir nächstes Jah
r eine Schüler-Staffel stellen können und wieder mit einer starken Truppe mitmischen können.





Das Beste gleich am Anfang:
Lieselotte Hoke wird mit zwei Mädchen von Robotron Dresden Deutsche Meisterin im Staffel-OL bei Süssenbach östlich von Regensburg. In der Besetzung Selma Löffler, Lieselotte Hoke und Antonia Pompe benötigten sie 60:29 Minuten und gewannen mit über 5 Minuten Vorsprung vor USV Jena und weiteren 5 Minuten vor USV TU Dresden.
Herzlichen Glückwunsch !!!
Dabei mussten sie mit den Anforderungen des bergigen und steinigen Geländes gut klarkommen.
Ein extrem spannendes Rennen konnte man aus Görlitzer Sicht in der H15-18 T verfolgen.
In der Besetzung Valentin Brill, Julius Lucke und Timm Dielitzsch wurden die Bahnen in 1:59:01 Stunde absolviert. Timm gelang es mit einer sehr starken kämpferischen Leistung kurz vor Ende des Rennens die Staffeln aus München und Karlsruhe zu überholen. Mit nur 35:13 Minuten lief er die beste Zeit in seiner Staffel und erkämpfte für den OL Görlitz den erhofften 6.Platz, nachdem es zunächst überhaupt nicht ausgesehen hatte.
Im Rahmenlauf kurz bekam Harald Juras die Möglichkeit, als Schlussläufer die Staffel vom SSV Planeta Radebeul zu vervollständigen. Zusammen mit Swenja Sickert und Torsten Ellke gelang ein überraschendes Ergebnis. Nach Platz fünf mit geringem Rückstand konnte auf Platz zwei liegend an Harald übergeben werden (was er aber erst nach seinem Rennen erfuhr).
Für seinen guten Lauf benötigte er nur 18:24 Minuten und konnte kurz vor dem Ziel die Staffel ganz nach vorn bringen. Mit Ziel betrug der Sieg 25 Sekunden vor dem USV Jena. Auf Platz 3 kam der TSV Jetzendorf mit 14 Minuten Rückstand.
Am Sonntag wurde im angrenzenden Waldstück ein Bundesranglistenlauf im Mittel-OL gestartet. Das Ziel war an gleicher Stelle. Einigen steckte der Lauf vom Vortag noch in den Beinen bzw. gelang es erneut nicht, grobe Fehler zu vermeiden.
Die Ergebnisse im Überblick:
D14 11.Lieselotte Hoke
H16 9.Valentin Brill
H16 13.Timm Dielitzsch
H60 22.Harald Juras (ein Fehler von 9 Minuten)
Die weite Reise in den Raum Regensburg hatte sich gelohnt, wobei die späte Entscheidung für eine Teilnahme ein längerer Prozess im Verein war…
Die Freude über die Erfolge stimuliert, zukünftig frühzeitig die Zusammenstellung von Staffeln gemeinsam mit anderen Vereinen zu planen.
Mit sportlichen Grüßen
Harald Juras


Bei herbstlichen recht warmen Wetterbedingungen trafen sich 72 Läuferinnen und Läufer. Nur der einsetzende leichte Regen störte etwas. Die Jüngsten wurden anfangs auf die kürzeste Strecke von 1,8 km geschickt, zweimal rund ums Stadion der Freundschaft. Von den 10 Startern waren 9 Mädchen dabei. Anschliessend starten die Jugendlichen und Erwachsenen auf der 4,3 bzw. 8,6 km Strecke. Zuerst umrundeten wir das Volksbad bis es dann den Neisse Radweg bis zur Obermühle und zurück ging.
Von den Görlitzer OLer folgten 7 Läufer dem Aufruf zur sportlichen Betätigung am Sonntagvormittag. Dies können wir sicherlich noch steigern.
Valentin, Timm, Jonathan und Lieselotte liefen die 4,3 km. Valentin gewann die Strecke und Timm holte sich Bronze. Lieselotte kam mit Platz 2 ebenfalls auf das Podest. Jonathan als Jüngster aus unseren Reihen war auch der Schnellste bei den Jungs unter 14 Jahre. Tolle Leistungen von den Vier.
Auf der langen Strecke starteten Conny, Mario und Sven. In der Gesamtwertung konnten sie bei den Podestplätzen nicht eingreifen. Dafür erreichten Conny in ihrer Altersklasse den 1. Platz, Mario und Sven jeweils den 2. Platz.
Die nächsten Läufe zur Stadtrangliste ist unser Lauf am Berzdorfer See am 19.10., der Fackellauf an der Altstadtbrücke am 07.11., der Crosslauf Rothenburg am 19.11. und der Silvesterlauf 28.12.25.

Zu den Sächsischen Meisterschaften lud Planeta Radebeul am 06.09.25 vor den Toren von Chemnitz ein. Am Ende kamen 224 Läuferinnen und Läufer in das Ziel. Davon kamen 12 aus Görlitz von unserem hiesige OL-Verein. Bunt gemischt in vielen Altersklassen gingen wir an den Start. Lisbeth unsere Jüngste in dieser Runde löste ihre Aufgabe souverän und belegte den 2. Platz. Bein den Jungen bis 12 Jahre war Niklas der Schnellste und erkämpfte sich den Sächsischen Meistertitel in seiner Altersklasse. Bei den Mädchen bis 14 Jahren liefen aus unserem Verein Lieselotte und Ruth mit. Lieselotte, mit länger jähriger Erfahrung im OL, erreichte den Platz 4. Damit knapp am Podest vorbei. Ruth als neues Mitglied in unserem Verein war es einer der ersten Wettkämpfe in ihrer Altersklasse. Die Bahn war durchaus sehr anspruchsvoll. Mit etwas Hilfe von Bianca auf einem Teil der Strecke hat sie erfolgreich das Zeil erreicht. Glückwunsch! Loreen darf schon bei den Mädchen bis 16 an den Start gehen und reihte sich auf Platz 5 ein. Unsere gleichaltrigen Jungs, Timm und Valentin kamen auf die Plätze 4 und 3.
Auch unsere Erwachsenen konnten sich auf die Podestplätze schieben. So erreiche Bianca Platz 2, Harald und Sven jeweils die Plätze 3. Plätze. Lars war mit seinem Lauf und Platz 6 ebenfalls zufrieden. Unser Neuling bei den Erwachsenen Leo sammelte auf der Rahmenbahn seine erste Wettkampferfahrungen. Mit allen Posten kam er glücklich ins Ziel.
Weiter -->
Seid vielen Jahren treffen sich einmal im Jahr die Läufer an der Landeskrone. Wir als Veranstalter, der Orientierungslauf Görlitz e.V. sind immer noch total begeistert über die hohe Anzahl der Starter an diesem Tag. Am Ende kamen 113 Läuferinnen und
Läufer ins Ziel. Die Jahre zuvor schwankte die Zahl zwischen 40 und 60 Startern. Hauptsächlich verdanken wir es den beiden Vereinen Europamarathon und Orientierungslauf. Sie stellten die meisten TeilnehmerInnen, aber auch viele EinzelläuferInnen kamen an die Landeskrone. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Bei dem Lauf geht es nicht hoch auf den Gipfel (wie bei der Bergmeisterschaft), sondern im regelmäßigen auf und ab um die Landeskrone herum. Ausnahme sind die Jüngsten bis 10 Jahre. 12 Kinder absolvieren ihre 1 Kilometer Strecke beginnend am Treppenaufgang den Weg entlang bis zur Rodelwiese, dort bogen sie scharf rechts ab, den Anstieg rauf bis zur nächsten Kreuzung, wo es rechts runter ins Ziel ging. Hier wurden sie von allen begeistert im Ziel bejubelt.
Alle anderen Strecken führten, wie geschrieben rund um die Landeskrone. Für die älteren Kinder eine Runde über 2,6 km. 22 Starter konnten wir hier verzeichnen. Die Jugendlichen und Erwachsenen konnten sich für 2 Runden (4,7 km) oder 5 Runden (11 km) entscheiden. Die Meisten entschieden sich für die kürzere Strecke. Hier traten 51 Läuferinnen und Läufer an. Auf die lange Strecke wagten sich immer noch 28 Frauen und Männer. Bei den Damen setzte sich souverän unsere Görlitzer Dauersiegerin Franziska Kranich durch. Bei den Herren war es die Jungend mit Miko Woite (Jahrgang 2008), die sich gegenüber den erfahrenen Läufern durchsetzte.
Nach dieser positiven Resonanz hoffen wir wir auf rege Teilnahme bei den nächsten Läufen der Görlitzer Stadtrangliste. Diese finden am 14.09. im Stadtion der Freundschaft (10:00 Uhr) und am 19.10. Hafen Hagenwerder entlang der Südseite des Berzdorfer Sees.
Viele Grüße
Sven Borrmann






Der Dresdner Post SV lud am Samstag zum Orientierungslauf bei Dresden ein. Dabei haben sie sich eine tolle Location für ihr Wettkampfzentrum gesucht. Die Badestelle Weißig, mit einem naturbelassenen Badebecken und großzügiger Spielwiese. Schon hier wurde für die Jüngsten neben Orientierungslauf mit Bade- und Spielmöglichkeiten gesorgt. Die Dresdner locken hauptsächlich die Nachwuchsläufer mit einer speziellen Bahn, bei der die Kinder im Vorfeld ihre Bahn einsehen und besprechen konnten und auch beim Lauf begleiten konnten. Mit diesem Angebot konnten wir viele Görlitzer Nachwuchsläufer zum Mitkommen bewegen. Selbst drei NEU-OL-Elternpaare waren neugierig und begleiteten ihre Kinder inklusive von Geschwistern mit nach Dresden.
Stine sollte sich regulär in ihrer Altersklasse D12 beweisen. Zur kurzen Einweisung ging sie mit Bianca an den Start. Ihre Aufgabe konnte sie lösen und belegt Platz 4. Ebenfalls allein durfte Lisbeth bei den Mädchen bis 10 ihre Strecke bewältigen. Heute konnte auch sie sich die Karte im Vorfeld anschauen und gab das klare Signal: „Ja, dass schaffe ich!“. Sie schaffte es so gut, dass sie am Ende des Tages auf Platz 1 ihrer Altersklasse stand. Unsere drei weiteren Nachwuchskader nahm sich Sven unter seine Fittiche. Mit Ruth, Tamias und Pepe schauten wir uns die Karten ebenfalls im Vorfeld auf der Wettkampfwiese an. Danach beschlossen wir gemeinsam, dass Ruth und Tamias es allein probieren wollten. Am Start legten wir die Reihenfolge so fest, dass alle alleinigen Starter zuerst ihren Lauf begannen und Sven gemeinsam mit Pepe die Nachhut bildeten, um eventuell „verloren“ gegangene Kinder „einzusammeln“. Diese Vorsichtsmaßnahme war schlussendlich nicht notwendig. Alle schafften ihre Bahn selbständig. In der inoffiziellen Wertung der Kategorie war Ruth die Schnellste vor Tamias und Pepe Vierter. Alle haben es super gemeistert. Herzlichen Glückwunsch!


